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Todd Anderson im Interview (Januar 2017)

"Es gab auch mal Zeiten, wo man noch Zeit hatte, sich mit der Musik von Alben auseinander zu setzen..."

Die "Altherrenmannschaft" zeigt sich im Interview gesprächig

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The-Pit.de: Ihr scheint gerne mit Kontrasten zu spielen: Schaut man sich das Artwork der neuen Platte an, kommt man nicht unbedingt direkt dahinter, dass ihr so einen aggressiven Sound macht. Auch der Bandname ist eher schlecht zuzuordnen, obwohl es ja durchaus Bands gibt, bei deren Namen man auf den Stil schließen kann.

Flo: Genauso ist es. Wir finden es langweilig, wenn eine Platte schon gleich nach „Hardcoreband“ aussieht. Johann Zimmer, ebenfalls ein Freund von uns und verantwortlich für das Artwork, hatte nur die Vorgabe, es nicht nach Hardcoreband aussehen zu lassen und Meer sollte darin vorkommen. Da in vielen Texten das Meer eine Rolle spielt und es ein „Sehnsuchtsort“ ist. Ja, und Todd Anderson könnte auch ein Singer/Songwriter sein, ist doch spannend, wenn dann so ein „Krach“ rauskommt.

The-Pit.de: Titel wie „Duenenland“, „Surfen“, „Leuchtturm“ beinhalten alle die Meeres-Symbolik, was hat es damit auf sich?

Alex: Ich denke, es geht hier weniger um das Meer, sondern eher um das, was das Meer ausstrahlt. Etwas, was völlige Ruhe ausdrücken kann, aber dennoch auch das komplette Gegenteil. Und am Ende der Horizont, welcher etwas Neues versprechen kann, eine Entwicklung. In unseren Texten geht es ja sehr um das Leben, Hoffnungen, Niederschläge und Kraft, sie zu überstehen. Da ist das Meer eine gute Metapher, da das Meer genau solche Dinge verkörpern kann.

Flo: Auch wenn keiner von uns am Meer wohnt, ist es doch ein Sehnsuchtsort.

Marco: Das Meer oder auch die Berge sind für mich Rückzugsorte, an denen ich wieder zu mir selbst finden kann. Die Natur schenkt uns Entspannung und Einsicht, die uns Innenstädte nicht bieten können

The-Pit.de: In „Stille“ heißt es: „Auch du brauchst ein Lied/etwas, das dich trägt/und deinen Schmerz besiegt“ – welche Songs/Bands geben euch immer wieder Kraft?

Flo: Beastie Boys, Strike Anywhere, Envy, Touché Amoré, Therapy?, Comadre, Tiger Lou, M84, Tomte, Eaves, Muff Potter. Immer unterschiedlich, eine Zeitlang habe ich keine Hardcorebands hören können. Aber seit längerem gibt es wieder so viele gute Bands, die mich auch dazu veranlassen, so alte Bands wieder anzuhören.

Alex: Gute Frage. Ich glaube, ich habe für jeden außergewöhnlichen Moment in meinem Leben einen Song oder eine Band, welche/r mich, wenn ich diese/n höre, emotional genau an diesen Punkt zurückführen kann. Markante Bands für mich sind hier Nine Inch Nails und Tool.

The-Pit.de: Ihr seid zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder live unterwegs, was waren bislang eure schönsten und schrecklichsten Shows, die ihr spielen musstet (oder durftet)?

Flo: Eine der schönsten Shows für mich war eine Show im H**s in Kassel mit MNMTS, das war so eine Art Wohnzimmerkonzert mit 30 Leuten in einem kleinen Raum und alle sind durcheinander geflogen. Dann die Show mit Envy in Köln im Gebäude9 war „fanboy-mäßig“ toll. So richtig schrecklich war eigentlich keine, außer einmal in Wadern im Saarland, als sich einfach niemand für uns interessiert hat und selbst die Band, die vor uns gespielt hat, heimlich abgehauen ist.

Alex: Für mich gab es einige Highlights. Schwierig, diese hier widerzuspiegeln.

The-Pit.de: Wo wir beim Thema Liveshows sind, könnt ihr uns noch ein Update geben, was für 2017 geplant ist?

Flo: Ja, wir wollen im Mai eine kleine Tour spielen und ansonsten gerne noch ein paar Wochenenden. Für Updates einfach unser Fäcy checken.

Vielen Dank für eure Zeit!

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