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Todd Anderson im Interview (Januar 2017)

"Es gab auch mal Zeiten, wo man noch Zeit hatte, sich mit der Musik von Alben auseinander zu setzen..."

Todd Anderson dürften auch live einige zum Schwitzen bringen

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The-Pit.de: Für euer aktuelles Album habt ihr euch mit Lukas Wiesemüller und Tobi Mösch von Ashes Of Pompeii zwei Musikerkollegen ins Boot geholt und konntet außerdem Lukas‘ Studio zum Einspielen nutzen. Wie kam die Zusammenarbeit zustande? Wie erlebt ihr den gegenseitigen Support in eurer „Szene“?

Flo: AOP sind Freunde von uns. Beide Bands haben zeitgleich angefangen, auch wenn wir etwas älter sind (lacht). Aber wir kommen alle ursprünglich aus der Gegend um Marburg und kennen uns schon seit bestimmt 15 Jahren oder länger. Wir haben auch deren zweites Album auf unserem Label damaligen Papership Records veröffentlicht, waren viel gemeinsam unterwegs. Ich glaube, wir haben in den letzten Jahren fast ausschließlich Konzerte mit AOP gespielt. Lukas hat uns immer wieder angefragt und wollte unbedingt mit uns aufnehmen. Wir haben das dann drei Jahre lange immer wieder verschoben, bis wir im Oktober 2015 endlich angefangen haben. Die Idee bei dieser Platte war, nur mit Freunden zu arbeiten, so kam also auch Tobi ins Boot. Er hat mit seiner Stimme hier und da die nötige Prise Sehnsucht dazugegeben. Es war schon immer unser Plan, mal einen Gastsänger mit auf eine Aufnahme zu nehmen. AOP haben mal einen Song gehabt (ein Cover einer anderen Band), auf dem Tobi deutsch gesungen hat, wir fanden das alle total gut und fanden, er sollte das bei uns auch machen. Die „Szene“ ist uns etwas fremd, da wir jahrelang wenig gemacht haben, deswegen könnten wir da nur Geschichten von früher erzählen, haha.

The-Pit.de: Ich hab generell ein bisschen Schwierigkeiten mit deutschen Texten, aber Neologismen wie z.B. „Nervenschweiß“ oder „Worthülsenalltag“ machen eure Texte auch für mich interessant. Wer schreibt die Lyrics bei euch? Wird zusammen daran gearbeitet – wovon lasst ihr euch inspirieren? Schließlich teilen sich ja Alexander und Marco auch den Gesang…

Marco: Ich mag solche „Wortschmiedereien“ und bis auf einen Text auf der letzten Platte sind die Texte meine Aufgabe. Als Inspiration dient mir das tägliche Leben.

Flo: Natürlich stimmt er seine Ideen mit uns ab, beziehungsweise nimmt Ideen von uns auf. Wortkreationen wie die von dir benannten entstehen dann einfach und er findet auf wundersame Weise immer eine gute Verwendung dafür.

Alex: Die Texte werden wie schon gesagt hauptsächlich von Marco geschrieben. Ich unterstütze hier nur bei der Ausführung.

The-Pit.de: Der Song, der am meisten hervorsticht, ist natürlich „Duenenland“ – wie ist dieser Track entstanden? Das Ende klingt beinah wie ein Abschied…

Flo: Die Idee zu dem Song gab es bei Daniel (Gitarre) schon eine Weile, er wollte schon immer ein Lied auf der Ukulele spielen. Lukas fand die Idee zum Song gut und hat mitgemacht. Marco hat dann kurzerhand im Studio den Text beigesteuert. Ich war bei der Aufnahme und Entstehung des Songs nicht dabei und beim ersten Hören total ergriffen davon. Du hast recht, es wirkt wie ein Abschied, aber nur ein Abschied von der Platte, versprochen! Wichtig bei dem Song ist mir, dass er ein vollwertiger Song ist und nicht als „Outro“ oder „Hidden Track“ verstanden wird. Er war auch zuerst an einer anderen Position der Platte eingeplant, um genau das klarzustellen. Wir experimentieren im Proberaum immer wieder auch mit ungewöhnlichen Songs und Ideen, jetzt hat es einer mal auf die Platte geschafft und ich finde es gut, dass wir die Idee verfolgt und ernst genommen haben.

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