Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Todd Anderson im Interview (Januar 2017)

"Es gab auch mal Zeiten, wo man noch Zeit hatte, sich mit der Musik von Alben auseinander zu setzen..."

Die aktuelle Platte "Die Stille schreit nicht mehr" konnte bei The-Pit.de ordentlich abräumen

Zum Thema

„Die Stille schreit nicht mehr“ von Todd Anderson konnte es zwar trotz Release im Dezember nicht mehr in die Top-Ten-Liste der Schreiberin schaffen, hat aber trotzdem einen bleibenden Eindruck hinterlassen und konnte nach einigen Wochen Durchlaufzeit dann doch noch die volle Punktzahl einheimsen. Leichte Kost ist die Musik der Truppe also auf jeden Fall nicht – ein Kompliment, das die Jungs gerne annehmen.

The-Pit.de: Hallo ihr Lieben, vielen Dank, dass ihr euch die Zeit für meine Fragen nehmt! Stellt doch die Band und euren Werdegang bitte kurz vor, ich bin sicher, viele unserer Leser kennen euch noch nicht.

Flo: Also zunächst vielen Dank für dein Interesse an uns, da nehmen wir uns doch sehr gerne Zeit. TA gibt es jetzt seit September 2004 und hatte mal als Projekt begonnen, wurde aber schnell für alle zur „Hauptband“. Schnell waren wir damals tatsächlich noch, verglichen mit heute auf jeden Fall. So haben wir nach drei Monaten bereits unsere erste Demo-EP veröffentlicht und viele Konzerte und Touren spielen können. 2007 erschien unser erstes Album „Wenn die Botenstoffe streiken“ und 2009 dann „Zufluchtsort“. Das war alles zu einer Zeit, als es nur eine Handvoll deutschsprachige HC- und/oder Punk-Bands gab.

The-Pit.de: Seit eurer letzten Veröffentlichung sind sieben Jahre vergangen – was ist in all der Zeit passiert?

Flo: Wir wohnen leider alle nicht mehr in derselben Stadt und mich trennen fast 500 km von unserem Proberaum, da wird regelmäßiges Proben zur organisatorischen Aufgabe. Außerdem haben sich mit dem „Älterwerden“ die Prioritäten etwas verschoben und andere Dinge in unseren Leben sind eben auch wichtig und brauchen ihren Platz. Wir haben zwischendrin schon Konzerte gespielt, wollten immer mal eine 7" aufnehmen, fanden dann aber doch ein Album zu machen besser und das dauerte dann leider sieben Jahre. Jetzt sind wir aber froh und wollen wieder etwas schneller werden.

The-Pit.de: Ich kannte von euch bisher noch keine Songs und hab ziemlich lange gebraucht, bis ich einen Zugang zu „Die Stille schreit nicht mehr“ gefunden hatte. Ist es für euch eher ein Kompliment, wenn die Hörer eure Musik als „schwierig“ bezeichnen? Und wie würdet ihr sie selbst beschreiben?

Flo: Schön, dass du trotzdem Zugang gefunden hast (lacht). Ich glaube wir machen schon nicht so einfache Kost, obwohl die neue Platte meiner Meinung nach die zugänglichste ist. Früher hatten wir teilweise komplexere Songstrukturen, auf dieser Platte ist es ziemlich ausgewogen. Ich empfinde es schon auch als Kompliment, wenn man sich die Platte „erarbeiten“ muss. So wächst die Platte und bleibt länger frisch, da man eventuell immer etwas Neues entdecken kann. So geht es mir zumindest. Für mich persönlich war und ist jeder Song, den wir machen, genau die Art von Musik, die ich genau so immer machen wollte. Letztlich ist es für mich einfach Hardcore.

Alex: Ich denke, es ist definitiv ein Kompliment für uns. Es gab auch mal Zeiten, wo man noch Zeit hatte, sich mit der Musik von Alben auseinanderzusetzen. Heutzutage erscheint täglich ein neues Album, und man nimmt sich gar nicht mehr die Zeit, sich in die Musik als Hörer einzuarbeiten. Deswegen ist es schon ein gutes Gefühl zu hören, dass man etwas erschaffen hat, was nach dem Hören dem Hörer viel länger erhalten bleibt.

Seite
comments powered by Disqus

…und wenn Behörden nicht mitspielen wollen...

Gelungene Premiere der Stadt aus Eisen

Piggy wird nicht vergessen werden, loyal, wie die Fans nun einmal sind

Einmal mehr exklusive Clubshow im Turock

"Es geht um die Kunst und ums Gesamtkonzept"

Hail fucking Satan!

Gelungener Auftakt zum großen Festivalbruder