Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

This April Scenery im Interview (Juni 2016)

"Es war uns auf jeden Fall sehr wichtig, mit dem Cover schon eine ganz bestimmte Atmosphäre zu erzeugen"

Artwork der aktuellen Scheibe "Liminality"

Zum Thema

Wenn man so beschäftigt ist wie Musiker und Produzent Nico Vetter, kann die Beantwortung von Interviewfragen per Mail schon mal ein bisschen länger dauern. Immerhin hatte das neue This April Scenery-Album „Liminality“ mittlerweile Zeit, sich zu setzen, und klingt auch nach einigen Wochen Veröffentlichungszeit immer noch geil. Für uns hat Nico einen Blick in seine Plattensammlung geworfen und sich mit dem Erwachsenwerden der Band auseinandergesetzt.

The-Pit.de: Hey Nico, danke für deine Zeit! Trotz zweier Reviews befürchte ich, dass immer noch nicht alle Leser This April Scenery kennen – würdest du die Band und dich kurz vorstellen?

Nico Vetter: This April Scenery machen Gitarrenmusik und bestehen seit 2013 aus den vier Musikern Christoph Peschkes (Gitarre), Tim Haustein (Schlagzeug), Philipp Kowol (Bass) und mir, Nico Vetter.

The-Pit.de: Euer Pressezettel beschreibt die neue Platte „Liminality“ als eine Mischung aus The Mars Volta und The Cure. Was wäre deine Beschreibung gegenüber jemandem, der die Platte noch nie gehört hat (außer, dass er sie dringend hören sollte)?

Nico Vetter: Wenn du auf eine Mischung aus schrägen Gitarrenfrickeleien, atmosphärischen Klangwänden, punkigen Drums, derben verzerrten Bässen und heiserem Gesang stehst, solltest du definitiv mal ein Ohr riskieren.

The-Pit.de: „Liminality“ bezeichnet eine Übergangsphase – auf dem Albumcover brechen sich Wellen an Felsen, die vor einer Skyline aufragen. Ich habe damit irgendwie gleich die biblische Sintflut assoziiert – was bedeutet das Artwork in Kombination mit dem Titel für dich? Befindet ihr oder befindest du dich gerade auch in einer Übergangsphase?

Nico Vetter: Das Albumartwork, das von der Designerin und Fotografin Wibke Bramesfeld gestaltet wurde, zeigt eine Montage aus analogen Fotos, die während verschiedener Reisen, u.a. in den Pyrenäen, Istanbul und Schweden entstanden sind. Das Album behandelt auch textlich diese starken Kontraste zwischen den Absurditäten des modernen westlichen Lebens und dem Leben in der wilden Natur. Es war uns auf jeden Fall sehr wichtig, mit dem Cover schon eine ganz bestimmte Atmosphäre zu erzeugen.

The-Pit.de: Eure beiden Alben „Absence Makes The Heart Grow Fonder“ und „Liminality“ klingen für mich wie Tag und Nacht. Was hat sich bezüglich Songwriting, Aufnahmeprozess und Texten verändert? Was waren die deutlichsten Einflüsse beim Schreiben des neuen Albums?

Nico Vetter: Unser Musikgeschmack hat sich seit dem letzten Album in viele neue Richtungen entwickelt, genau wie unser Songwriting. Ein weiterer Einfluss bei unserem neuen Album waren sicher auch Philipp (Bass) und Tim (Schlagzeug). Die beiden sind erst nach dem ersten Album dazugekommen und haben durch ihren Hang zu Musik der etwas ungehobelten Gangart auf „Liminality“ sicher auch noch mal neue Akzente gesetzt. Wir sind schon eine andere Band als noch vor drei Jahren und das merkt man der Platte wohl an.

Seite
  • 1
  • 2
comments powered by Disqus

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna