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The Vision Bleak im Interview (Oktober 2010)

„Ich denke, dass unsere Musik rauer und atmosphärischer als der normale Gothic Metal ist.“

Beim Live Konzert gingen auch die Metalheads steil

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Mit The Vision Bleak gründete Ulf Theodor Schwadorf nicht nur eine Band, in der er all seine musikalischen Ideen ausleben konnte, sondern auch Live-Auftritte sollten Teil des Konzeptes werden. Genau aus diesem Grund löste er seine Metal- und Folkband Empyrium auf. Das nunmehr vierte Scheibchen, „Set Sail To Mystery“ erschien am 2. April 2010 und bezieht sich durchgehend „auf literarische Vorlagen und geschichtliche Ereignisse“. Da auch mit Niklas Kvarforth die nicht ganz unstrittige Personalie von Shining als Gastsänger auftauchte, und „Horror Metal“ eh mehr als interessant ist, wurde Ulf Theodor Schwadorf auf die Interview-Couch gebeten.

 

The-Pit.de: Bei The-Pit.de seid ihr bisher nur per CD Reviews bzw mit kleinen Neuigkeiten aufgetaucht. Die CDs wurden da mit 7,5 und 8,5 von 10 Punkten benotet worden – deswegen wäre es schön, wenn du dich zuerst einmal vorstellen würdest.

Ulf Theodor Schwadorf: The Vision Bleak wurden 2001 von Konstanz und mir gegründet, und wir haben bisher vier Alben veröffentlicht; unser Debut „The Deathship Has A New Captain“, danach kam „Carpathia – A Dramatic Poem“ und „The Wolves Go Hunt Their Prey“, und jetzt halt unsere neue Platte „Set Sail To Mystery“. Wir bezeichnen unseren Stil als Horror Metal, auch etwas zwangsweise, weil wir ungern in die Gothic-Schublade gepackt werden, was uns aber immer wieder passiert. Ich denke aber, dass unsere Musik rauer und atmosphärischer als der normale Gothic Metal ist. Ich denke, dass es an unserem Image liegt, von den Fotos und unserer Außendarstellung her, weil wir auch sehr viel Wert darauf legen, dass unsere Außendarstellung unsere Musik nicht mindert. Von daher denke ich, dass wir öfter in die Gothic-Schublade gesteckt werden.

 

The-Pit.de: Ihr tretet mit Künstlernamen in Erscheinung. Wie ist es dazu gekommen, und welche Bedeutung haben sie?

Ulf Theodor Schwadorf: Schon ewig – ich habe mit meiner vorhergehenden Band Empyrium meinen Künstlernamen angelegt, und einfach deswegen, weil ich mein künstlerisches Ich von meinem privaten Ich trennen möchte. Da gibt es für mich eine ganz klare Linie – Privatperson oder Künstler.

 

The-Pit.de: Hat sich denn im Laufe der Jahre die inhaltliche Bedeutung des Künstlernamens geändert?

Ulf Theodor Schwadorf: Im Prinzip fühle ich mich noch immer wohl damit. Ich wollte damals einfach einen Namen wählen, der an eine romantische Geschichte erinnert, und das ist bei The Vision Bleak nach wie vor aktuell, weil wir immer noch sehr viel Wert auf poetische Texte legen.

 

The-Pit.de: Wenn man sich eure vier Studioalben anhört, dann fällt sehr schnell der experimentelle Stil auf. Habt ihr keine Angst, dass euch die Ideen ausgehen?

Ulf Theodor Schwadorf: Gerade aus dem Grund nicht, wir zwingen uns nicht gerade in eine Konzept herein. Auf der neuen Scheibe sind ein paar Songs gelandet, die es auf den vorherigen Alben nie geschafft hätten. Allein das Intro „A Curse Of The Grandest Kind“ ist komplett ohne Gitarren, nur Gesang und Orchester. Bei uns steht einfach immer die Thematik der Schauer-Romantik und der Horror-Literatur im Vordergrund, und diese Atmosphäre wollen wir immer schaffen. Wir wollen Bilder vor dem geistigen Auge der Hörer entstehen lassen, und bei den Mitteln dazu sind wir eigentlich völlig frei.

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