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The Prophecy²³ im Interview (Juli 2012)

Die Band mit dem grünen Daumen

TP²³ beim Phoenix Festival 2011, noch in alter Besetzung

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The-Pit.de: Ihr gebt euch ja in eurer Presseinfo und Internetpräsenz eher als eine Art Spaßtruppe. Wie läuft das denn im Studio ab? Ist da auch alles Fun oder muss euch auch mal jemand zur Ordnung rufen?

Hannes: Im Studio läuft alles sehr ernst und nach strikten Regeln ab. Mario kocht auf Punkt zwölf Uhr, es gibt jeden Tag Makkaroni. Abends immer Tiefkühlpizza. Zum Runterkommen darf jeder täglich exakt 23 Minuten „Tony Hawk“ zocken, dann muss weiter aufgenommen werden. Wir haben eine Kleiderordnung, bestehend aus Jogginghose und Badelatschen. Wenn einer in Jeans kommt, stresst das die anderen total. Die Sauna darf nur mit Wodka betreten werden und wer nicht nackt durch den Schnee rennt (zur Freude der Nachbarn), fliegt aus der Band.

The-Pit.de: Für eure erste Platte habt ihr massig gute Kritiken bekommen. Habt ihr ein bisschen erwartet, dass es bei „Green Machine Laser Beam“ ähnlich gut weitergeht?

Hannes: Die durchweg positive Kritik zu unserer ersten Platte hat uns total überrascht. Dass es mit „Green Machine Laser Beam“ so weitergeht, haben wir zwar nicht erwartet, aber natürlich gehofft. Die CD ist zwar erst seit ein paar Tagen im Handel, aber wir haben schon wieder sehr gutes Feedback aus der internationalen Presse bekommen und den Fans scheint es ja auch zu gefallen, sonst wären wir wahrscheinlich nicht so steil in die Charts eingestiegen. Wir haben sehr hart gearbeitet die letzten Monate und sind jetzt überglücklich, dass es sich gelohnt hat.

The-Pit.de: Wie kamt ihr überhaupt auf den Albumtitel?

Hannes: Wir waren unterwegs zu irgendeinem Konzert und im Bandbus liefen alte Kyuss-Kassetten hoch und runter. Wir stehen voll auf den Spirit des Songs „Green Machine“ und so hat sich das dann irgendwie entwickelt. In dem Titeltrack „Green Machine Laser Beam“ geht es um den Spirit bei uns in der Band und im Allgemeinen in der Metalszene.

The-Pit.de: Mit Kristian Kohlmannslehner habt ihr euch ja einen richtigen Topproduzenten geangelt. Kam der Mann auf euch zu oder habt ihr ganz offiziell anfragen müssen?

Hannes: Wir beobachteten die Produktionen von Herrn Kohlmannslehner schon einige Zeit. Ich habe ihn dann angerufen und er hat uns zu einem unverbindlichen Treffen in sein Studio eingeladen, bei dem wir uns gegenseitig abchecken konnten. Wir haben unseren ganzen Charme eingesetzt und die Chemie hat gestimmt. Das war der Beginn einer einzigartigen Beziehung, die wir nicht in Worte fassen können. Für uns waren Dinge wie Sound, Produktion, Studioumgebung usw. total unwichtig, ausschlaggebend waren im Endeffekt dann nur die grünen Augen von Herrn Kohlmannslehner und dass er unseren Spirit versteht.

The-Pit.de: Auf dem 2011er Phoenix Festival in Heidelberg habt ihr nach Mitternacht noch den Rausschmeißer gespielt, vor entsprechend wenigen Leuten, was sicher nicht zu euren erfolgreichsten Gigs gehört hat. Hattet ihr schon richtig miese Gigs durchzustehen, wo vielleicht kaum Leute da waren oder das Publikum unmotiviert wirkte?

Hannes: Ja stimmt, das war ein komischer Gig, weil vor uns Ektomorf und Neaera die Leute kaputt gemacht haben. Die Fans, die danach noch geblieben sind, waren aber krass. Uns macht jeder Gig Spaß, egal, wie viele vor der Bühne stehen. Klar sind 2000 cooler als 20, aber richtig unzufrieden waren wir noch nie mit einer Show, denn mindestens fünf Leute haben immer Spaß und das sind wir.

The-Pit.de: Mittlerweile spielt ihr nicht nur auf regionalen Bühnen, sondern habt auch schon auf der 2011er Ausgabe des Wacken Open Airs gezockt. Wie lief speziell dieser Auftritt ab? Ich hätte mich vor Aufregung wahrscheinlich vollgekotzt…

Hannes: Wir wurden im Wacken-Adventskalender bereits im Dezember 2010 für das Festival bestätigt. Ab diesem Zeitpunkt waren wir alle schon total aufgeregt. Wir haben hart geprobt, um die beste Show abzuliefern, die wir bis dato jemals gespielt hatten. Obwohl wir gut vorbereitet waren, ist man natürlich direkt vor dem Gig ziemlich hibbelig. Mit drei bis fünf Bieren hat sich das aber gelegt und wir hatten eine sehr gute Zeit. Ich hätte nur dran denken sollen, vor dem Auftritt etwas zu essen, was sich bei der After Show Party ziemlich negativ ausgewirkt hat.

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