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The Prophecy²³ im Interview (Juli 2010)

„Ein wichtiger Faktor ist bei uns der Fun, deshalb machen wir uns keinen Stress beim Songwriting, es kommt alles irgendwie aus dem Bauch raus.“

Auch als Comic machen die Jungs eine gute Figur<div align="right">Foto: Christian Sommerfeld</div>

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The-Pit.de: Kaum habt ihr die neue Platte rausgebracht, könnt ihr euch vor Auftritten kaum retten: Anfang Juli spielt ihr auf dem Horns Up Festival und außerdem steht noch das Kraichgau-Inferno an – habt ihr eine Erklärung dafür, warum das jetzt erst alles so läuft und nicht schon nach dem Release von „No Future For The Dead“ 2005?

Hannes: Unsere erste Platte „No Future For The Dead“ war noch nicht ausgereift genug, um Leute zu begeistern, die uns nicht von Konzerten her kannten, deshalb haben wir mit der Platte kaum was gerissen. Dadurch, dass wir für die neue CD „…TO THE PIT“ einen Vertrag bei Massacre-Records unterschrieben haben, bekommen wir natürlich ganz neue Möglichkeiten.


The-Pit.de: Hand auf’s Herz: Wie sieht es aus mit Groupies?

Hannes: Wir sind alle streng katholisch.

(Anmerkung der Redaktion: An dieser Stelle stand ein dicker Smiley. Soso…)


The-Pit.de: Inzwischen habt ihr bei Massacre Records einen weltweiten Vertrag unterzeichnet. Wie läuft die Zusammenarbeit denn, wie kam es überhaupt dazu und: Ist das nicht ein unheimlich großer Schritt für eine Band, die ewig im Untergrund rumkrebsen musste?

Hannes: Wir haben einige Jahre lang so vor uns hin gespielt, aber Anfang 2009 gab es bei uns irgendwie einen Ruck. Ich kann es selbst schlecht erklären und weiß auch nicht wirklich warum, aber irgendwie sind wir seit dem total vernarrt in die Band und hängen uns alle 100% rein. Dass das dann in einem Plattenvertrag gipfelt, hätten wir uns noch vor ein paar Monaten kaum vorstellen können, deshalb sind wir auch immer noch total geflasht. Die ersten zwei CDs haben wir selbst produziert und auf eigene Kosten pressen lassen, wir hatten überhaupt keinen Support und haben alles selbst gemacht. Der Plattendeal ist da natürlich ein riesengroßer Schritt für uns und wir sind wirklich dankbar, denn wir kennen zig befreundete Bands aus dem Underground, die das genauso verdient hätten.


The-Pit.de: Hat sich bei euch inzwischen ein Songwriter herauskristallisiert oder werden die Stücke in Teamwork geschrieben?

Hannes: Das ist sehr unterschiedlich. Bei einigen Songs hat ein Einzelner eine bestimmte Vision, die er den anderen vorstellt, aber meistens passiert ein Song im Teamwork. Ein wichtiger Faktor ist bei uns der Fun, deshalb machen wir uns keinen Stress beim Songwriting, es kommt alles irgendwie aus dem Bauch raus. So entstehen dann auch Songs wie „A Backpack Full Of Fleshsnacks“, da sind die Lyrics zum Beispiel bei einer Grillparty entstanden.


The-Pit.de: Abgesehen davon, dass wahrscheinlich Unmengen Bier daran Schuld waren - wie entsteht ein Titel wie „Surf Nazis Must Die“?

Hannes: „Surf Nazis Must Die“ ist eigentlich ein total beschissenes Trash-Movie mit einer abstrusen Handlung und einer absoluten Low-Budget-Produktion. Wir stehen auf solche Kultfilme und haben uns deshalb entschieden, dem Film mit einem Song zu huldigen. Geschrieben haben wir ihn in einer heißen Sommernacht bei lauwarmem Bier, da kam dann auch die Idee mit dem etwas ungewöhnlichen Gitarren-Part, der genauso auch in einem Tarantino-Streifen vorkommen könnte.

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