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The Fyredogs im Interview (Mai 2010)

"Wir kriegen da ganz gut die Kurve, eine authentische Mischung zu transportieren, und uns macht es einfach Spaß."

Chris "Reaper" Boltendahl

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The Fyredogs kehrten dem Musikbusiness den Rücken, aber die Protagonisten blieben der Szene erhalten. Und mit einem Male tauchten sie wieder auf der Bildfläche auf, präsentierten mit Chris Boltendahl die Stimme von Grave Digger als Frontmann, und legten ein Album vor, welches auch gleich einen weltweiten Deal einsacken konnte. Doc B. Danger stellte sich im Anschluß an eine schweißtreibenden Releaseparty den Fragen der rockenden The-Pit.de-Reporter, wobei wir zumeist ungestört auf einer alten fledderigen Ledercouch im Backstagebereich Bein an Bein zusammenkuschelten.

 

The-Pit.de: Hi Doc, lieb von dir, dass du dir zu so später Stunde noch die Zeit nimmst. Wie ist dein erster Eindruck von heut Abend, nachdem ihr ja so nervös wart?

Doc B. Danger: (muß erst einmal lachen) Ich bin erst einmal richtig erleichtert, dass wir dann doch ganz locker dabei waren, und wir hatten alle ein ziemlich gutes Gefühl auf der Bühne. Es hat einfach Spaß gemacht, die Songs kamen locker aus der Hüfte. Wir waren vorher recht nervös, haben uns richtig intensiv auf heute Abend vorbereitet, gerade weil wir nervös waren, und weil es die erste Show in dieser Besetzung war. Deswegen haben wir unsere Release-Show auch hier im beschaulichen Rahmen im Sonic Ball Room in Köln veranstaltet. Wir haben einfach viele Freunde eingeladen, und es sollte eigentlich eher eine große Party werden, weniger Konzert als einfach eine schöne Party.


The-Pit.de: Es war euch also ganz wichtig, euren Freunden und engsten Vertrauten zuerst zu zeigen, wie das neue Gefüge auf der Bühne so funktioniert?

Doc B. Danger: Es war vor allem mir so mit am Wichtigsten, die neuen The Fyredogs einfach den Freunden, mit denn man schon lange zu tun hat und die einen schon so lange begleiten, zu zeigen – gerade bei solch einer Veränderung ist man doch immer gespannt, wie andere das finden und wie das einfach so rüberkommt. Ich hoffe mal, dass sich das alles so überträgt, dass wir alle so ein gutes Gefühl dabei haben, dass wir so viel Spaß haben bei dem, was wir gerade machen. Das kommt einfach so aus einem raus, und ich hoffe, dass die Leute merken, wie authentisch wir sind. Das geht uns allen so, dass ist eine unkomplizierte und schöne Sache.


The-Pit.de: Eure Gegenwart ist ja ganz nett, allerdings müssen wir auch ein wenig in der Vergangenheit wühlen (Doc B. Danger lacht richtig schmuddelig und nippt an seiner Gerstenkaltschale). Euch gibt es nun seit zehn Jahren, ihr habt schon einen stattlichen Backkatalog, und dann kam 2008 der Split. Auf Myspace stand da noch fett: Rest In Peace. Erzähl mal: Wie kam es dazu?

Doc B. Danger: Wir waren ja schon einige Jahre unterwegs, haben viele gute Zeiten gehabt, aber wie das oftmals so ist, wenn man sich mit fünf Leuten zusammenrauft und Musik macht, dann verändern sich irgendwann auch Einstellungen, die Kapazitäten sind bei jedem anders, und dann trennen sich auch mal die Wege. Besetzungswechsel sind eigentlich für jede Band ein Gräuel, und manchmal funktioniert es gut, und manchmal halt nicht. Wir hatten dann irgendwann das Gefühl, dass es nicht mehr vorangeht, wir traten nur auf der Stelle, es gab mehr Frust als Spaß, wir hatten das Gefühl, dass wir mehr Sachen abgesagt hatten als wir machen konnten – es hat einfach keinen Spaß mehr gemacht und wir haben einen Schlussstrich gezogen.

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