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Tankard im Interview (Januar 2011)

Neues Album, noch immer Thrash, und dann auch noch „Sturm der Liebe“

Tankard live im Kölner Underground, September 2009

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The-Pit.de: Mal schauen, was die PflegerInnen dann nachher im Altenheim sagen.

Gerre: Die PflegerInnen müssen jeden Morgen meine ganzen CDs spielen, und wenn irgendeine fehlt, dann werde ich total ausflippen.

The-Pit.de: Bewohner Gerre wollte heute morgen schon wieder nicht frühstücken…

Gerre: Der Götz und ich haben die Idee gehabt, irgendwann später so ein ganzes Dorf als Altersheim einzurichten; die ganzen alten Metaller wohnen dann in diesem Dorf, und jeden Tag dröhnt aus irgendeinem Haus Metal, das wäre total witzig.

The-Pit.de: Da bekommt Recycling ja eine völlig andere Bedeutung (und beide müssen wir laut lachen). Der limitierten Edition habt ihr die DVD vom Headbangers Open Air beigelegt. Was sagst du so zu der größten Gartenparty der Welt?

Gerre: Sehr witzig. Wir haben ja 2009 dort zum ersten Mal gespielt und sind da gleich in den Matsch hereingefahren, standen 48 Mal im Stau, aber der Auftritt hat dann alles entschädigt. Die Leute waren gut drauf, das war sehr witzig. Das hat schon einen Kultcharakter, das darf aber jetzt auch nicht viel größer oder kommerzieller werden, dann würde es schon seinen Charme verlieren. Ich habe auch schonmal in den Foren geguckt, und da kam auch schon große Kritik auf für 2009. Ich weiß auch nicht, wie es vorher war, aber viel mehr geht nicht, glaube ich. Man muss das im Rahmen halten, weil du da nicht drei-, vier- oder fünftausend Leute draufpacken kannst, das geht nicht.

The-Pit.de: Zumindest wurde es schon dieses Jahr so geändert, dass nur Leute dort zelten durften, die auch eine Eintrittskarte hatten. Wie sieht das denn bei dir generell aus: Magst du lieber Festivals oder Clubshows?

Gerre: Natürlich liebe ich es, auch in kleinen Clubs zu spielen, die Nähe zum Publikum und so, aber ich freue mich auch so, wenn die Festivalsaison losgeht. So ein Open Air-Feeling hat schon was, wenn dort tausende an Bands spielen, man trifft alle Leute, ich weiß nicht, das hat irgendetwas in der freien Luft.

The-Pit.de: Ihr trefft ja dort auch immer wieder unheimlich viele Bekannte und Freunde, die ihr dann wohl auch nur zu den Festivals seht.

Gerre: Ja logo, andere Bands… du spielst dann irgendwann mittags… ich meine, du fährst dann irgendwie zwei Tage nach Frankreich zum Hellfest, spielst mittags um eins, aber da stehen dann auch schon 8000 bis 10.000 Leute vor der Bühne und feiern dich ab. Das ist halt genial. Im Gegensatz zu so einer geilen Clubshow fehlt natürlich der direkte Kontakt zu den Fans, weil da ja auch immer viele Absperrungen sind. Aber wir spielen ja auch kleinere Festivals, kleine Open Airs, wo du dann auch noch einen direkten Kontakt hast.

The-Pit.de: Die Mischung macht es aus.

Gerre: Ja, auf jeden Fall.

The-Pit.de: Wenn ich mir die Tourdaten für 2011 ansehe, dann fällt ja schon auf, dass die Fans im Pott darben müssen. Steht vielleicht auch eine komplette Tour auf dem Plan, und wird da noch nachgebessert?

Gerre: Da hatte ich noch nicht alle Termine eingegeben, weil ich nur die Shows eintrage, die absolut hundertprozentig bestätigt sind. Aber da ist natürlich noch wesentlich mehr in Planung.

The-Pit.de: Das Thrashergebiet im Pott war bisher komplett unberührt bis jetzt.

Gerre: Ich denke mal, dass da hoffentlich noch etwas passiert irgendwie.

The-Pit.de: Auch bei euren Konzerten gehört ja ein amtlicher Moshpit dazu. Wie siehst du die Entwicklung hinsichtlich der Violent Dancer, oder habt ich das Gefühl, das betrifft euch nicht?

Gerre: Wir haben da jetzt nicht so große Probleme mit, wir haben da eigentlich auch keinerlei Erfahrung. Es war ja eher mehr so ein Phänomen des Metalcore, und bei uns gibt es ja auch mal so einen kleinen Moshpit, aber eigentlich eher traditionelles Headbangen und ab und zu mal Stagediven. Also eher so wie in den Achtzigern auch.

The-Pit.de: Rückt das Stagediven bei dir auch wieder mehr nach vorne, gerade bei deiner Gewichtsreduzierung?

Gerre: Ich dive immer, also meistens dive ich am Ende von „Empty Tankard“. Das ist ja jetzt für die Fans ein bisschen leichter, und ich reiße keine Schneise mehr rein.

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