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Tankard im Interview (Januar 2011)

Neues Album, noch immer Thrash, und dann auch noch „Sturm der Liebe“

Tankard profitieren vom Thrash-Aufschwung

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Mit regelmäßiger Konstanz hauen Tankard immer wieder hochklassigen Bangerstoff heraus, und endlich hatte The-Pit.de auch einmal die Gelegenheit, mit Tankard-Frontröhre Gerre zu quatschen. Pünktlich abends um elf schrillte das Telefon, hastig noch schnell die Notizen auf dem Schreibtisch zusammengeschoben, ein kleiner Räusper-Stimmtest, und schon war fast die komplette nächste Stunde recht kurzweilig. Nicht nur die neue Platte „Vol(l)ume 14 wurde beleuchtet, sondern auch Themen wie „Metal im Alter“ oder Telenovelas wurden angekratzt.

The-Pit.de: Hi Gerre, schön, dass du dir die Zeit nimmst, um mich anzurufen. Du wirst wahrscheinlich jetzt ganz schön im Promo-Stress sein. Geht dir das eigentlich noch nicht auf den Keks nach all den Jahren, wenn du jetzt ein Interview nach dem anderen führst?

Gerre: Genau, es geht jetzt so langsam los. Telefoninterviews mache ich eigentlich auch sehr gerne. Was mich immer sehr viel Arbeit kostet, ist der ganze E-Mail-Kram.

The-Pit.de: Weil du dann immer die ganzen Sachen tippen musst.

Gerre: Unser Drummer macht auch sehr viel, alles neben der Arbeit. Das ist schon ein bisschen anstrengend, aber nun gut, das gehört halt einfach dazu, wenn du eine neue Platte herausbringst. Ist ja ganz klar. Die Band will ja auch, dass darüber berichtet wird, und von daher sehe ich dem Ganzen sehr gelassen entgegen.

The-Pit.de: Gerre, spring doch bitte einmal ins Jahr 1986 zurück. Ihr habt gerade die erste Scheibe „Zombie Attack“ herausgebracht, und dann kommt plötzlich irgendjemand daher und sagt ganz ernst zu dir: „Pass mal auf, 2010 bereichert ihr die Fans noch immer mit eurem Metal!“ Was denkst du, wäre damals deine erste Reaktion gewesen?

Gerre: Das ist natürlich eine sehr hypothetische Frage, aber ich hätte bestimmt damals gesagt: „So ein Quatsch, mit 43 machst du doch keinen Metal mehr, keine Ahung, was in paarundzwanzig Jahren ist.“ Ich hätte wahrscheinlich den Scheibenwischer gezeigt.

The-Pit.de: Zur Vorbereitung auf das Interview habe ich einmal ein paar Foren durchstöbert und wollte mal nachschauen, was denn so über eure neue Scheibe so geschrieben wird, und sinngemäß kam dabei heraus: Tankard haben irgendwie noch nie ein schlechtes Album gemacht. Erfüllt dich das mit Stolz?

Gerre: Ja, natürlich hört man so etwas gerne, aber es steht wahrscheinlich auch drin, dass wir noch nie eine wirklich gute herausgebracht haben (und muss laut lachen). Wir versuchen natürlich immer unser Bestes zu geben, und ich denke, man kann es im Rückblick mit Abstand von ein paar Jahren dann sagen, wenn du dir die ganze Diskographie anschaust: „Mmmh, „Disco Destroyer“, „Kings Of Beer“ – „Kings Of Beer“ hatte nun wahrlich keinen besonderes erquickenden Sound, da würde ich sagen, dass diese Scheibe nicht unbedingt zu unseren Super Highlights gehört, aber natürlich steht jede Platte für sich selbst, und zu jeder Zeit haben wir da immer versucht, das Beste herauszuholen und auch zu machen.

The-Pit.de: Wenn wir schon über die Vergangenheit reden – ihr habt euch 1982 gegründet, bald besteht ihr 30 Jahre… habt ihr da schon etwas von wegen Jubiläum geplant?

Gerre: Na ja, erst einmal müssen wir das 29. Jahr hinter uns bringen, und dann kümmern wir uns um das 30. Jahr. Sicher, je älter man wird, desto schneller geht die Zeit auch um. Das ist zwar ein dummer Spruch, aber der stimmt halt, scheiße aber wahr. Es wird natürlich irgendetwas geben, wenn es denn soweit ist im Jahr 2012, wir haben aber noch keine konkreten Geschichten am Start. Auf jeden Fall denke ich als langfristige Planung an eine Veröffentlichung, eine neue CD oder was auch immer.

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