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Tankard im Interview (August 2012)

„Jetzt fangen einfach die nächsten dreißig Jahre an“

Gerre live auf dem Rock Hard Festival 2012

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The-Pit.de: Das Review für The-Pit.de habe ich verfasst und ich fand den Vorgänger einen Tacken besser, weil ich das Gefühl habe, dass nicht alle Ideen zu hundert Prozent ausgereift sind, zudem hatte ihr auf dem letzten Album zwei, drei Ohrwürmer mehr.

Gerre: Okay, da hat ja jeder seine eigene Meinung. Im Rock Hard haben wir jetzt nun auch nicht so bombig abgeschnitten, aber wir sind eigentlich ganz zufrieden mit Rem resultat. Aber da kannst du mich auch noch in einem Jahr fragen, hinterher findet man immer irgendetwas.

The-Pit.de: Wenn man als Künstler direkt involviert ist, dann hat man je auch nicht den Abstand, den man braucht.

Gerre: Im Studio war es ein hartes Stück Arbeit, Michael Mainx legt ja auch sehr viel Wert auf Gesang, da haben wir sehr lange rumgemacht. Das hat jetzt nicht genervt oder so, aber es dauert halt bei ihm. Jetzt checken wir mal an, was wir alles von der Platte live spielen werden. „A Girl Called Cerveza“ ist klar, das haben wir auch schon gestern zum ersten Mal live gespielt und das ist sehr gut angekommen. Wir werden jetzt weitere Songs live anchecken und schauen, wie sie ankommen. Wenn sie jetzt nicht so ankommen sollten, dann nehmen wir einen anderen rein.

The-Pit.de: Die Aufgabe dürfte nicht leichter werden, eine passende Setlist zusammen zu stellen, da ihr auch einige Klassiker spielen müsst.

Gerre: Das ist ein großes Problem. Wenn du 15 Studioalben veröffentlicht hast, dann gibt es auch in der Band ständige Diskussionen, was spielst du und was schmeißt du raus. Gestern wollten wir eigentlich noch „Freibier“ spielen, aber da hat die Zeit leider nicht mehr gereicht. Da schimpfen dann natürlich einige Fans, aber du kannst ja auch nicht immer dasselbe spielen, du musst die Setlist ja auch mal umstellen. Das ist ja immer ein fortlaufender Prozess.

The-Pit.de: So, ich bin eigentlich durch, ich freue mich schon auf euch auf dem Headbangers Open Air.

Gerre: Dann gib dich zu erkennen, dann trinken wir mal ein Wässerchen oder Bierchen zusammen. Ich will aber noch etwas erwähnen. Es wird eine limitierte Edition geben, mit einer DVD dabei. Da ist der Videoclip drauf, da ist ein Bootleg von unserem Auftritt nachts um vier auf der 70.000-Tonnen-Show drauf, mit Interview.

Es entspann sich noch eine kleine Diskussion über die Kreuzer-Konzerte, die ja jetzt auch in Europa stattfinden werden, danach musste sich Gerre aber auch verabschieden – nicht in den Feierabend, sondern hin zu einer Kindergeburtstagsfeier.

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