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Tankard im Interview (August 2012)

„Jetzt fangen einfach die nächsten dreißig Jahre an“

Bassist Frank

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The-Pit.de: Von wem ging denn die Initiative zur Zusammenarbeit aus?

Gerre: Ich bin ja ein langjährig bekennender Doro-Fan, ich war letzten Dezember hier in Aschaffenburg auf einem Konzert mit ein paar Kumpels. Wir hatten eine gute Zeit, ein paar Bier dazu und irgendwann steht man auch in der zweiten, dritten Reihe, Doro hat mich dann erblickt und meinte dann: „Ey, Gerre von Tankard ist hier, komm mal hoch auf die Bühne, sing mal 'ne Runde mit mir.“ Später im Backstageraum kam ich auf die Idee und meinte zur Doro, ob sie nicht auf der nächsten Platte mitsingen wolle. Sie meinte nur „Na klar“, wir haben E-Mails ausgetauscht. Den Text hat sie natürlich erst ganz zum Schluss bekommen, da gab es dann kein Zurück mehr. Sie hat das dann irgendwo bei sich in der Heimat aufgenommen.

The-Pit.de: Es fällt ja auch leichter, solche Sachen umzusetzen, wenn man halt Vitamin B hat.

Gerre: Wie gesagt, das war spontan. Wir hatten schon so im Hinterkopf, als wir den Song komponieret hatten, dass da eine Frau mitsingen sollte, dann hat sich das so spontan ergeben.

The-Pit.de: Wird es davon auch einen Videoclip geben?

Gerre: Wir haben ja jetzt erst den Titeltrack als Videoclip. Wir wollen dann versuchen, ganz neue Wege zu gehen, wir würden gerne noch etwas für „Rapid Fire“ machen, und zwar eher von den Fans machen lassen. Es wird eine Basic geben, wo die Vocals drauf sind, dann werden wir über Facebook gucken, ob jemand Lust hat, dazu einen Videoclip zu basteln. Der Hintergrund ist der, dass es auf YouTube so viele lustige Sachen von Fans gibt. „Zombie Attack“ zum Beispiel, sehr witzige Videos, da haben wir uns gedacht, dass wir mal den Weg gehen könnten und Neuland betreten. Mal schauen, was uns da begegnet.

The-Pit.de: Auf dem letzten Album habt ihr mit den Songs regelmäßig die Sechs-Minuten-Grenze geknackt, bei der aktuelle Scheine habt ihr deutlich zurückgeschraubt und kommt nur ein paar Mal über die Fünf-Minuten-Mauer. Denkt man beim Songwriting daran?

Gerre: Nee, absolut nicht. Ich bekomme von unserem Gitarristen Andy eine CD mit diversen Gitarrenparts, er hat ja auch fast alles für die Platte geschrieben. Dann probiere ich mir etwas Schlaues auszudenken, dann treffen wir uns bei unserem Gitarristen, er hat ja ein kleines Studio zuhause, dann wird aufgenommen, der Refrain ist meistens relativ schnell klar, erst dann wird der Songaufbau gemacht. Da hat man aber nicht im Hinterkopf, dass die Songs extrem lang oder kurz sein sollen, das hat sich einfach so ergeben.

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