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[soon] im Interview (Juni 2014)

Der perfekte Song

Interviewpartner Eric live on stage

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Die armen Schweine, die Musik nur konsumieren und nebenher laufen lassen, wissen gar nicht, was ihnen so manches Mal entgeht. Wer nur an der Oberfläche kratzt, wird den Pfad des Mainstreams natürlich nie verlassen und nie die vielen Kleinode finden, die darunter schlummern und darauf warten, entdeckt zu werden. Die Hamburger Gothic-/Alternative Metaller [soon] sind eines jener Kleinode; das im letzten Jahr erschienene Album „Dead-End Street“ war bereits die vierte Full-Length-Platte, und angesichts der stetigen Qualität, die das Quartett abliefert, sind die Jungs eigentlich viel zu unbekannt. Wobei sie natürlich nicht die einzige Underground-Combo sind, die sich mit diesem Phänomen herumschlagen muss. Es ist ein sonniger Freitagabend Ende April, an dem wir uns mit Frontmann Eric im Biergarten des Landhaus Walter im Hamburger Stadtpark zu einem entspannten und gemütlichen Plausch bei ein, zwei Bierchen treffen.

The-Pit.de: Hey Eric, schön, dass es geklappt hat. Wenn ich mit einer Band zum ersten Mal ein Interview führe, frage ich immer gerne zunächst mal nach den Einflüssen und wie sie sich gegründet hat. Wie sieht das bei euch aus?

Eric: Nun, uns gibt es inzwischen seit etwas mehr als zehn Jahren, wir haben [soon] 2003 gegründet, und aus der damaligen Besetzung sind noch Lenny, der Gitarrist, und ich dabei. Was unsere Einflüsse betrifft, so sind das einerseits Bands aus dem Gothic-Metal-Bereich, wie zum Beispiel Paradise Lost, die wir immer noch ziemlich cool finden, oder Type O Negative, und auf der anderen Seite progressive Gruppen wie Psychotic Waltz und Threshold. Letztendlich ist es, wenn man so will, bei [soon] ja auch so eine Art Mischung aus diesen Richtungen geworden.

The-Pit.de: Stimmt. Es ist diese Gothic-Atmosphäre vorhanden, aber gleichzeitig gibt es auch jede Menge vertrackter Riffs und Grooves. Aber wie seid ihr denn damals auf die Idee gekommen, diese Klammern um den Bandnamen zu setzen? Und warum?

Eric: (lacht): Das hat keinen tieferen Sinn. Vorher hatten wir immer so relativ lange Bandnamen und da haben alle immer gefragt, wie schreibt man das eigentlich, wer sind die eigentlich – aber wir wollten auf jeden Fall etwas optisch Auffälliges haben. Und da haben wir uns etwas relativ Kurzes gesucht, haben einfach „soon“ als Schriftzug genommen, was ja recht unbestimmt ist; man kann aus dieser Bezeichnung ja nicht ersehen, was für Musik dahintersteckt, und um es optisch einprägsamer zu machen, haben wir da noch die eckigen Klammern rumgepackt. Wir dachten uns einfach, wenn man das einmal gesehen hat, ist es schwer, das sozusagen „wieder zu vergessen“. Mittlerweile gibt es zwar auch andere Bands, die eckige Klammern benutzen, aber damals fanden wir es innovativ und wollten uns damit optisch etwas absetzen. Aber wie gesagt: Es hat keinen wirklichen inhaltlichen Sinn.

The-Pit.de: Wo du vorhin Type O Negative erwähnt hast: Der Tod von Peter Steele liegt auch schon wieder vier Jahre zurück, unglaublich. Das war schon ziemlich heftig damals.

Eric: Ja, erschreckend, auf jeden Fall.

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