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Sonic Syndicate im Interview (August 2010)

Sonic Syndicate-Bassistin Karin plaudert über die neue Platte, vollen Körpereinsatz beim Videodreh und die besondere Verbindung der Band zu Jefferson Starship

"We Rule The Night" markiert das erste Album mit neuem Sänger

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Sonic Syndicate sind ein echtes Phänomen. Seit Jahren machen die noch jungen Schweden die Modern Metal-Szene unsicher – ihr unverwechselbarer Sound brachte ihnen einen Deal mit dem Genre-Riesen Nuclear Blast und hunderttausende Fans auf der ganzen Welt ein. Mit ihrem neuen Album „We Rule The Night“, dem ersten mit dem neuen Sänger Nathan Biggs, der Gründungsmitglied Roland Sjunnesson ersetzt, setzen die Sechs die Segel, um den Rest der Welt im Sturm zu erobern. Optisches Aushängeschild der Band ist ganz klar Bassistin Karin Axelsson, die Henne im Korb, wenn man so will, die sich gutgelaunt, redefreudig und Gott sei Dank wieder gesundet unseren Fragen stellt.

 

The-Pit.de: Hey! Willkommen zum Interview und herzlichen Glückwunsch zu dem tollen neuen Album! Ich hoffe, der Band geht es gut?!

Karin: Danke! Uns geht es im Moment allen sehr gut! Wir proben und bereiten uns auf die „We Rule The World“-Tour vor. Wir können es kaum erwarten, endlich wieder unterwegs zu sein!

 

The-Pit.de: Erstmal die Basics: Erzähl doch mal, wie ihr als Band zusammengefunden habt.

Karin: Die Band hat sich früh im Jahr 2003 aus den beiden Brüdern Richard und Roger Sjunnesson entwickelt, kurz nachdem ihr Cousin Robin zu ihnen stieß und sie ein paar Demos aufgenommen hatten. 2004 wurde ich ihnen über eine Zeitung, bei der ich arbeitete, vorgestellt und habe gemerkt, dass ich die Jungs ja schon kannte (unser ehemaliger Drummer war ein guter Freund von mir). Sie wussten, dass ich Gitarre, Bass und ein bisschen von allen anderen spielen konnte, also fragten sie mich, ob ich mich ihnen anschließen wollte, denn sie suchten grade einen Bassisten. Wir nahmen „Eden Fire“ auf und zwei neue Mitglieder schlossen sich der Band an: John Bengtsson und Roland Johansson. Kurz darauf bekamen wir einen Deal mit Nuclear Blast und den Rest kennt ihr ja.

 

The-Pit.de: Ihr habt eigentlich als Heavy/Power Metal-Band angefangen – was hat euch dazu veranlasst, euren Stil so radikal von ziemlich klassischem Metal zu modernem Groove Metal zu ändern?

Karin: Meiner Meinung nach haben wir unseren Stil überhaupt nicht radikal verändert. Wir entwickeln uns als Individuen und Musiker jedes Jahr weiter und so entstehen neue Einflüsse und Erfahrungen. Die Weiterentwicklung auf unseren Alben ist ein sehr natürlicher Prozess und hat überhaupt nichts Radikales. Ich verstehe schon, dass es einem so vorkommen kann, wenn man „Eden Fire“ und „We Rule The Night“ vergleicht, aber wir haben immer noch den typischen Sonic-Sound: eingängig, aber heavy mit einer Menge Keyboards. Wir wollen keine dieser Bands sein, die jedes Jahr das gleiche Album schreiben, das ist wahrscheinlich ein weiteres Grund, warum wir nicht mehr so klingen; für mich ist das nur etwas Positives.

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