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Soilid im Interview (Juli 2016)

"Wir sind voller Energie"

Artwork der aktuellen Scheibe "Into The Ruins"

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Die Heidelberger Soilid haben mit ihrem zweiten Album „Into The Ruins“ und mit neuem Sänger einen überraschend starken Nachfolger zum „Murder Diary“-Debüt hingelegt und beweisen damit, dass sie nicht nur einmalig punkten können – auch live sind die Jungs eine Macht, die sichtlich Spaß am Spielen hat. Es gibt also mehr als genug Gründe, Basser Joe mal für The-Pit.de in die Tasten hauen zu lassen.

The-Pit.de: Hey Joe, danke für deine Zeit! Im Rhein-Neckar-Raum sind Soilid mittlerweile gut bekannt, im Rest von Deutschland vielleicht noch nicht so sehr – stell doch die Band bitte kurz vor.

Joe: Hallo! Zunächst möchte ich mich für das Interesse an der Band und die Möglichkeit des Interviews bedanken. Wie bereits erwähnt sind wir eine Band aus dem Rhein-Neckar-Kreis, genauer haben wir uns im Raum Heidelberg niedergelassen. Ursprünglich aus einer anderen Region, war der "Umzug" auch ein Resultat der zahlreichen Veränderungen welche die Band in den letzten zwei Jahren durchlaufen hat. Musikalisch bewegen wir uns irgendwo zwischen modernem, Thrash beeinflusstem Metal und Hardcore der neueren Schule.

The-Pit.de: Bei eurem ersten Album „Murder Diary“ gab es vor allem in den Refrains noch jede Menge Klargesang, bei „Into The Ruins“ fehlt der völlig. War das eine bewusste Entscheidung, um den Kontrast zum Debüt stärker hervorzuheben? Immerhin habt ihr mit Julian ja auch einen neuen Sänger.

Joe: Julians Stärken liegen ganz klar beim Shouten und in den neuen Songs hätte ein klarer Gesang auch nicht funktioniert, somit haben wir uns dazu entschlossen uns davon zu verabschieden. Ich finde das macht die Songs auch in sich stimmiger und runder.

The-Pit.de: Was hat sich inhaltlich seit „Murder Diary“ geändert? In Songs wie „Condemned To Bleed“ klingt ihr ja beinah politisch.

Joe: Aber auch nur beinahe. Wir sind keine politische Band und halten das auch bewusst aus unserer Musik raus. Wir behandeln lediglich gesellschafts- und sozialkritische Themen, da kommt vielleicht auch die Hardcore-Attitüde etwas durch. Die Texte handeln nur auf den ersten Blick plakativ von Krieg, Zerstörung und Apokalypse. Bei näherer Betrachtung sind viele Metaphern verbaut und beschreiben eher Prozesse, die Welt und Menschheit zerstören. So handelt "Condemned To Bleed" vom Einsatz gen-manipulierter Nahrungsmittel und der Ausbeutung vieler Menschen und Ländern zur Sicherung des Wohlstands Weniger. Damit wollen wir die Menschen zum Nachdenken anregen - ohne ihnen eine vorgefertigte Meinung zu präsentieren (das wäre politisch).

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