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Sodom im Interview (September 2013)

Sodom klingen wie Sodom

The-Pit.de: Stehen eigentlich ähnliche Experimente wie mit Roberto Blanco an?

Tom: Nein, ich wollte das jetzt auch nicht ausreizen. Wir haben uns mal überlegt, zumindest eine Single zu machen oder vielleicht ein ganzes Album, aber nee, ich will meine Fans auch nicht überstrapazieren. Der Clip, den wir gemacht haben, war für einen guten Zweck, hoffe ich. Wir haben dafür auch nichts bekommen, aber das ist egal. Er hat was dafür gekriegt. Der war dann in Wacken auch auf der Bühne, das war es dann auch. Ich will das nicht überstrapazieren. Das passt eigentlich nicht.

The-Pit.de: Du hast dich früher für einige Undergroundkapellen eingesetzt, z.B. Final Depravity, Wie sieht dein Engagement jetzt aus?

Tom: Momentan weniger. Ich versuche immer, wenn ich Bands mit meiner wenigen Zeit helfen kann, dann mache ich das auch. Aber ich kann jetzt nicht der Manager sein, dafür fehlt mir einfach die Zeit. Aber wenn ich helfen kann, einen Plattenvertrag oder so, oder ich habe die Demo verschickt, dann mache ich das. Die werden aber nicht alle genommen, da hört mein Einfluss natürlich auch auf.

The-Pit.de: Wann geht der Knarrenheinz in Rente?

Tom: An Rente denke ich gar nicht. So lange ich gesund, einigermaßen kreativ bin, bleibt es dabei. Aber ich würde mich nicht rumquälen mit 65 oder so, oder älter wie Ozzy noch was machen mit hängen und würgen. Nein, nein, nein, irgendwann ist auch mal vorbei. Das Black Sabbath-Album ist ja nicht mehr authentisch, da ist ja nicht mehr seine Handschrift drin. Das hat er in irgendeiner Form gesungen, die haben auch versucht, hier und da böse Riffs zu machen, aber das war es dann auch. Dieser Spirit ist einfach nicht mehr da. Ich habe Ozzy vor zwei Jahren auf der Bühne in Wacken gesehen, grauenhaft. Kult ist der natürlich, aber lasst den alten Mann in Ruhe. Die sollen auch jetzt den Lemmy in Ruhe lassen, der kann nicht mehr. Wenn du schon so ein Dingen drin hast, dann ist das ein Warnschuss, dann sagt dir jeder Arzt, dass es jetzt vorbei ist. Trink deinen Whiskey zuhause.

Die Umbaupause neigt sich dem Ende, nebenan wird es wieder laut, die nächste Band knattert los, weswegen im Backstagebereich eine geregelte Unterhaltung nur noch bedingt möglich ist. Aber auch so hat Tom einmal mehr kein Blatt vor den Mund genommen – Danke dafür. Ebenfalls Danke an Niels von Oktoberpromotion für die Vermittlung des Interviews.

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