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Sodom im Interview (September 2013)

Sodom klingen wie Sodom

Interviews mit dem Sodom-Frontmann Tom sind immer interessant, allein schon wegen der unverblümten Ruhrpottschnauze. Und so kommt natürlich nicht nur das aktuelle Album „Epitome Of Torture“ auf den Prüfstand…aber lest selbst.

The-Pit.de: Tom, von Sodom gibt es unendlich viele Interviews, worin schon irgendwie alles gefragt wurde. Sodom sind halt irgendwie Kult. Was ist Kult für dich?

Tom: Kult bedeutet für mich etwas, was ewig bleibt. Das ist ja nicht nur eine Band oder ein Musiker, was Kult ist. Es kann auch alles andere Kult sein, was in den Geschichtsbüchern steht und was niemals aufhört.

The-Pit.de: Gehören für dich Sodom auch dazu?

Tom: Wir kommen so langsam in das Alter, mehr als dreißig Jahre und so, wo so langsam der Kultstatus greift. Find ich zumindest. Wo die Leute Respekt habe und sagen: „Boah, die gibt es doch schon so lange“. Wir wollen uns aber nicht darauf ausruhen, wir wollen trotzdem immer weiter Musik machen, aktiv und kreativ bleiben.

The-Pit.de: Gerade vor dem Hintergrund deiner letzten Worte: Hast du manchmal Angst, von der sich stark verändernden Musikszene überrollt zu werden?

Tom: Überhaupt nicht, weil wir uns ja nicht ändern. Ich glaube, das ist ja das Schöne. Dadurch sind wir authentisch, wir machen immer, was wir wollen, unangepasst. Ich kucke nie, was andere Bands machen. Darum ist das, was wir machen erfolgreich, und wenn das nicht so wäre, dann ist es vorbei. Ich würde mich niemals anpassen. Klar, viele junge, gute Bands kommen, das bekomme ich alles gar nicht mit, ist ja viel zu viel. Wir aber sind halt beständig, wir haben uns durchgebissen.

The-Pit.de: Wenn die Fans kommen und zum fünfhundertsten Mal „Bombenhagel“ oder „Die stumme Ursel“ gefordert haben, gab es da eigentlich Momente, dass es dir einfach nur auf die Nüsse ging?

Tom: Ja klar. Ich sag dann: Wir spielen heute nur „Bombenhagel, aber nicht „Die Stumme Ursel“. Das ist doch klar. Jede Band hat seine Hits und so und es ist schwierig, eine Setlist so zu bauen, dass wir mal Raritäten oder neue Songs machen, mal Klassiker und so. Ich spiele gerne „Bombenhagel“. Manchmal sitzt das sogar.

The-Pit.de: Du warst für das neue Album jetzt mit Makka zum ersten Mal im Studio. Was hat sich für dich geändert?

Tom: Für mich hat sich nichts geändert. Mit Makka sind wir jetzt in der Lage, wirklich schnell zu spielen. Der Makka ist technisch gerade in dem Bereich besser wie der Vorgänger von ihm. Ich will jetzt keine Namen nennen. Der Makka ist ein Speedfreak. Mit Makka machen wir jetzt auch wieder schnelle Stücke. Der Makka hat die ganze Platte auch an einem Tag eingetrommelt. Ein Tag! Ich kam abends dahin, da haben die schon abgebaut. Der Makka ist super, der begreift schnell, der lernt schnell. Das sind ja nicht nur die neuen Songs, der musste ja auch die alte Setlist lernen. Alles in Null Komma nichts. Toller Trommler, astreiner Typ, ich bin sehr begeistert.

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