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Serum 114 im Interview (Dezember 2011)

„Die neue Platte ist unbeeinflusst von anderen Bands und am pursten Serum 114“

Die Songtexte von Esche sind deutlich gereift

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Im April dieses Jahres erschien ihre CD „Antiheld“, welcher im Frühjahr eine ausgiebige Tour folgte. Die in der Konkursmasse gelandete Scheibe „Serum 114“ wurde nebenbei neu eingespielt, veröffentlicht und der Sommer mit zahlreichen Festivals aufgefüllt. Und scheinbar ganz nebenbei arbeiteten die Frankfurter Punk-Rocker noch an ihrer neuen Scheibe „Deine Stimme/ Dein Gesicht“. Nach nur acht Monaten liegt das Ergebnis vor und wird am 13. Januar 2012 veröffentlicht.Während ihrer Clubtour nahmen sich Serum 114 zwischen Soundcheck, Kartoffelsalat und Konzert Zeit zur Beantwortung einiger Fragen über Fußball, musikalische Vorbilder und vor allem ihr neues Album. Anfangs gab es eine Kurzeinführung in Hessisch für Anfänger. 

The-Pit.de: Hallo! 

Esche: Gude, so sagt man bei uns. 

Nils: Gude. Das bedeutet so viel wie guten Tag oder wie geht es dir. Man kann es aber auch als Verabschiedung nehmen. Dies ist sozusagen eine Allzweckwaffe. 

The-Pit.de: Danke für die kurze Einführung ins Hessische! Du hast für Hessen eine untypische Jacke von Union Berlin an, wäre nicht die Eintracht gesetzt? 

Esche: (lacht) Da sticht man hier in Dresden schon etwas raus! 

Nils: Wir sind ein ganz geteiltes Bandlager. Markus ist ein altes Eintracht-Urgestein und ich ein alter Kaiserslautern-Fan. 

Esche: Wir haben vor einigen Jahren mal für Union in der Alten Försterei ein Konzert gespielt und so kam der Kontakt zustande. Ich hatte bisher eigentlich nicht viel mit Fußball am Hut, aber wenn man mal hinter die Kulissen schaut, und gerade Union hat eine beeindruckende Szene, da interessiert man sich dann doch. Schauen wir mal, wie dann die Dynamo-Fans reagieren. 

Nils: Ich sag immer, einen Fußballverein sucht man sich nicht aus, da wird man reingeboren und Esche ist eine kleine Spätgeburt. 

The-Pit.de: Nun zur Tour, wie läuft sie? 

Esche: Sie ist ja nun schon fast zu Ende. Die Unterschiede sind noch krass. In manchen Städten haben wir wirklich zu kämpfen, um die Leute zu überzeugen und woanders legen sie dir ihr Herz schon zu Füßen. Hamburg war zum Beispiel so eine Stadt, dort war es genau so ausverkauft wie Frankfurt und München. Und Kassel wurde halt zum Arbeitssieg. Da waren nur an die 50 Leute, also wie hier heute auch. Wobei ich heute überrascht bin, da wir schon ab und an in Dresden gespielt haben und bisher habe ich immer verschwiegen, dass ich Union-Fan bin. Aber im Grunde genommen ist dies auch egal, Hauptsache die Leute haben Spaß daran. 

The-Pit.de: Stichwort Clubs, ihr habt auch schon in großen Hallen gespielt, was macht mehr Spaß? 

Nils: Es ist schön, wenn man in Genuss von beidem kommt. Wir waren dieses Jahr auch auf großen Festivals und es ist natürlich imposant, wenn 8000 Leute auf dich schauen und mitfeiern. In Clubs ist man dafür näher dran und es wird viel heißer, halt Rock’n’Roll. 

Esche: Dann reden wir mal über die Zukunft, man munkelt ja aus Serum 114 könnte was werden. Ich hätte auch in Zukunft mehr Bock darauf, in einer Stadt drei Shows zu spielen, als in einer Halle, wo du die letzte Reihe nicht mehr siehst. 

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