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Die Jungs von September Murder haben mit ihrer Debüt-Scheibe "Agony In Flesh" mächtig Staub im Genre des Brutal Death Metals aufgewirbelt. Außerdem wird die junge Formation mitunter schon in einem Atemzug genannt mit Bands wie Suffocation, Cannibal Corpse und auch Necrophagist. Wie es um die Live-Qualitäten der Band steht und weitere Einsichten findet ihr im Folgenden, denn Gitarrist Emu stand uns Rede und Antwort. In unserem Own Words-Special kommentierte er die Songs des neuen Albums im einzelnen.

 

The-Pit.de: Hi Emu! Wie ist die Stimmungslage im Hause September Murder?

Emu: Hey Dani, bei uns läuft alles wunderbar. Die Platte ist draußen und bisher sehr gut angekommen. Es gibt ein paar tolle Shows, die auf uns zukommen, wie beispielsweise dieses Wochenende mit Origin und Pessimist. Es könnte also nicht besser laufen.

 

The-Pit.de: Eure Band existiert ja erst seit 2004. Wie habt ihr es angestellt, dass ihr auf euerem Full-Length-Debut spielerisch schon so perfekt klingt?

Emu: Naja, perfekt nicht, aber danke für die Bemerkung. Wir sind zufrieden mit der Platte, denn wir haben versucht, alles rauszuholen, was rauszuholen war und ich denke, das haben wir auch geschafft. Der Grund, warum die Platte so klingt wie sie klingt, ist, dass wir die Songs bis zum Erbrechen proben. Wir haben bei den Aufnahmesessions, genau wie bei der ersten Platte auch, Wert darauf gelegt, so wenige Takes wie möglich zu spielen. Das ermöglichte uns, der Platte einen natürlichen Sound zu verleihen und sie nicht klinisch klingen zulassen.

 

The-Pit.de: Wie waren eigentlich die sonstigen Reaktionen auf "Agony In Flesh" seit dem Release am 20. Februar?

Emu: Bisher mehr als gut. Wir waren überrascht, denn mit soviel Resonanz hatten wir nicht gerechnet. Von dem, was wir mitbekommen haben, haben die Fans sie durchweg begeistert aufgenommen. Was mich sehr freut, ist, dass wir nun durch die hohe Absatzmöglichkeit mehr Resonanz von den eigentlichen Fans bekommen anstatt nur von der Presse. Die EP war damals nur direkt bei uns erhältlich, was bedeutet, dass wir den Großteil der CDs auf Konzerten verkauft haben. Nun bekommen wir Nachrichten aus Griechenland, oder den USA von Fans, die die Platten gekauft haben. Das ist wirklich toll.

 

The-Pit.de: Schon für eure EP "After Every Setting Sun" habt ihr weltweit sehr viel positives Feedback bekommen. In welcher Art und Weise haben diese Reaktionen Einfluss auf euch genommen? Fühlt man sich da fast schon so wie ein Star, wenn man in einem Atemzug mit solchen Größen wie Suffocation oder Cannibal Corpse genannt wird?

Emu: Einen Einfluss hatte das nicht, denn einen Großteil der Vergleiche konnten wir selbst nicht mal nachvollziehen. Wir selbst stehen unserer Musik wahrscheinlich viel zu kritisch gegenüber, um uns mit anderen Bands vergleichen zu können, aber es ehrt uns natürlich, wenn uns jemand ähnliche Qualitäten attestiert wie beispielsweise Suffocation oder Cannibal Corpse.

 

The-Pit.de: Habt ihr euch denn, was das Songwriting angeht, speziell an solch großen Bands orientiert, weil dies einfach eure Idole sind?

Emu: Nein. Wenn wir Songs schreiben, sind wir totale Narzissten und die tollsten Typen der Welt, alles andere ist uns dabei scheißegal.

 

The-Pit.de: Was ich sehr schön, andererseits für ein Album der Sparte Brutal Death Metal doch recht ungewöhnlich fand, war der Beginn von "…And The Entrails Fill The Sea". Wessen Kopf entsprang denn die Idee, das Album mit Möwengeschrei und Meeresrauschen einzuläuten?

Emu: Die Idee kam uns spontan im Studio, weshalb wir nach einem thematisch passenden Sample gesucht haben. Schließlich passt das ja auch zum Text.

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