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Saltatio Mortis im Interview (September 2009)

"Ich treibe meine Band ständig in den Wahnsinn."

Sänger Alea stand uns Rede und Antwort

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The-Pit.de: Wie man so aus eurem MySpace-Blog herausliest, war es dein Ziel, den Rest der Band während der Aufnahmen im Studio in den Wahnsinn zu treiben. Ist dir das letztendlich gelungen?

Alea: Ich treibe meine Band ständig in den Wahnsinn. Die sollten sich langsam daran gewöhnt haben. In zehn Jahren bekommt man ein dickes Fell (lacht). Und außerdem: die sind ja alle mindestens genauso verrückt wie ich, sonst würde diese Gemeinschaft nicht so gut funktionieren.

 

The-Pit.de: Unterschieden sich die Aufnahmen von euren früheren Studiobesuchen? Oder ist das Aufnehmen mittlerweile für euch „business as usual“?

Alea: Studioarbeit ist nie business as usual. Die Produktion und die Aufnahmen sind der Reifeprozess der Platte, jede Idee und die kleinste Veränderung können großes Bewirken. Es war dennoch die entspannteste Produktion, auf die ich zurückblicken kann. Einfach eine wunderschöne Zeit, in der wir etwas Großartiges geschaffen haben.

 

The-Pit.de: Wie würdest du das Album im Vergleich zu seinem Vorgänger beschreiben?

Alea: “Wer Wind sät“ ist eine klare Weiterentwicklung von „Aus der Asche“. Die Texte und das Songwriting sind erwachsener geworden. Des Weiteren ist sie etwas düsterer als ihr Vorgänger. Warum das so ist, weiß ich nicht. Wir setzen uns nicht zusammen, um eine bestimmte Art Song zu schreiben. Wir schreiben nieder, was uns berührt und bewegt.

 

The-Pit.de: Zu „Ebenbild“ habt ihr bereits vor Erscheinen des Albums ein Video gedreht. Warum habt ihr diesen Song ausgewählt?

Alea: „Ebenbild“ hat sich durch seine verschiedenen Personenperspektiven und die Tiefe der Story für das Video direkt aufgedrängt. Es war unsere erste Wahl und wir haben Recht behalten. Das Video ist sehr schön geworden und hat uns alle überrascht.

 

The-Pit.de: Wie war der Videodreh für euch? Wie war für dich die Vorstellung, doppelt zu existieren?

Alea: Es waren für mich vier Drehtage, genauer gesagt Drehnächte, da wir erst mit dem Sonnenuntergang anfangen konnten zu drehen. Ich glaube auch nicht, dass ich je die Idee dabei hatte, doppelt zu existieren, sondern eher, dass ich zwei verschiedene Eigenschaften meiner Person in all ihrer Wildheit und Härte darstellen durfte. Es war ein großartiges Erlebnis. Ich glaube man sieht mir an, dass es Spaß gemacht hat.

 

The-Pit.de: Für „Salome“ habt ihr Doro Pesch als Duettpartnerin hinzugeholt. Wie ist es zu dieser Zusammenarbeit gekommen?

Alea: Ganz ehrlich: Wir haben einfach gefragt! Bruder Frank kam eines Tages mit einer Duett-Version von Salome, Lasterbalk und ich waren sofort Feuer und Flamme für die Idee, jedoch brauchten wir eine weibliche Stimme, die ausdrucksstark und individuell genug ist, diese Rolle glaubhaft zu verkörpern. Also schrieben wir eine Mail an die Frau, die uns beide schon in unseren Teenagerjahren inspiriert und verzaubert hatte: Doro Pesch.

 

The-Pit.de: Gibt es noch weitere Sängerinnen, mit denen du gerne ein Duett machen würdest?

Alea: Oh, da gibt es sicherlich sehr viele, aber Doro ist schon immer mein größter Wunsch gewesen. Und ich danke ihr von ganzem Herzen, dass sie mir diesen Traum erfüllt hat.

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