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Saltatio Mortis im Interview (September 2009)

"Ich treibe meine Band ständig in den Wahnsinn."

Das Cover des neuen Albums "Wer Wind sät"

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Sturm kommt auf: Saltatio Mortis haben Wind gesät und ihr danach betiteltes siebtes Studioalbum veröffentlicht. Alea der Bescheidene, der neben mittelalterlichen Blasinstrumenten auch seine Stimme in der Band erklingen lässt, stellte sich unseren Fragen zur Band, zum Album und zur Zukunft - lest selbst, wie er antwortete.

 

The-Pit.de: Hallo und willkommen zum Interview. Wie geht es dir, wie geht es der Band insgesamt?

Alea: Hallo, hier ist Alea von Saltatio Mortis. Uns geht’s prima. Wir sind nun seit einer Woche durch Deutschland unterwegs und feiern unser neues Album „Wer Wind sät“.

 

The-Pit.de: Zum Jahreswechsel hin haben Cordoban und Thoron die Band verlassen, ihr habt jedoch, abgesehen von Jean für die akustischen Auftritte, keinen Ersatz an Bord geholt. Spielt es sich als Sextett genauso gut?

Alea: Manchmal ist weniger mehr. Saltatio Mortis sind auf der Mittelalterbühne und auf den Rockautritten kompakter und effizienter geworden. Kommt einfach vorbei und erlebt es selbst.

 

The-Pit.de: Inwieweit haben diese Umbesetzungen euern Sound oder auch die musikalische Ausrichtung beeinflusst?

Alea: Auf den Märkten hat sich die Umbesetzung durch komplexere Sounddesigns und Arrangements in den Drums bemerkbar gemacht. Auf der Rockbühne hat sich nichts geändert. Wieso sollte sich die musikalische Ausrichtung ändern wenn immer noch die gleichen Personen wie früher an den Songs und den Songstrukturen arbeiten?

 

The-Pit.de: Bevor wir zum aktuellen Album kommen: Ihr habt mit Marktmusik angefangen. Welche Auftritte machen euch mehr Spaß – die rein akustischen oder die verstärkten? Warum?

Alea: Mir sind beide Gesichter von Saltatio gleich im Herzen verankert. Gebt uns eine Bühne und Menschen die wir begeistern können. Sei es auf einem Mittelaltermarkt oder einer Rockbühne.

 

The-Pit.de: Ihr habt euch, was die Ausrichtung eurer Alben angeht, von Marktmusik über einen elektronischen Anstrich hin zu Rock entwickelt. Ist euch die Lust auf die ersten beiden Möglichkeiten vergangen, oder wieso gibt es keine entsprechenden Studioalben mehr?

Alea: Wie schon oben gesagt, ist uns die Lust an der Marktmusik nicht vergangen. Sie ist stärker denn je. Im Moment nehmen wir gerade unsere neue Live-CD auf. Hierzu haben wir drei Mittelaltermarktshows mitgeschnitten um wieder einmal die Energie und den Zauber dieser Veranstaltungen einzufangen. Die Elektronische Phase ist vorbei und wird nicht wieder kommen. Es war ein sich Ausprobieren, das Finden des Weges, auf dem wir uns seit „Des Königs Henker“ befinden.

 

The-Pit.de: Damit wären wir auch schon bei „Wer Wind sät“. Zuerst einmal die obligatorische Frage: Wieso habt ihr diesen Namen gewählt? Und, um einmal das Sprichwort zu vervollständigen: In welcher Beziehung wollt ihr Sturm ernten?

Alea: Der Name ist sehr passend für unsere derzeitige Situation. Wir haben wieder einmal eine harte Zeit hinter uns gebracht. Diese hat uns nicht entzweit, sondern wieder härter gemacht. Wir stehen enger und entschlossener zusammen als je zuvor. Und wenn man mit Freunden an einem Strang zieht, gibt es nichts, was einen Aufhalten kann. Wir haben unser Ziel fest im Auge und haben die Kraft, jeden Sturm, der auf uns zurollt, zu überstehen. Also lasst uns säen...

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