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Running Wild im Interview (November 2013)

… und mittlerweile bin ich davon fest überzeugt, dass…

Interviewpartner Rock'n'Rolf

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Running Wild polarisieren auch mit dem neuen Album „Resilient“, da brauchte man keinen Hellseherkurs besuchen. Ungeachtet dessen, ob man das Album oder Rock’n’Rolf mag, gehört die Band noch immer zu den Vorreitern teutonischer Edelstahlkunst, auch wenn die Blütezeit natürlich längst mit einem fetten Mantel aus Staub, Geschichte und Mythen bedeckt ist. Da das letzte Interview mit ihm recht kontrovers einherging, sollte der RW-Frontmann durchaus eine weitere Chance bekommen.

The-Pit.de: Hi Rolf, ich freu mich, dass du anrufst. Wir hatten ja letztes Jahr im Frühjahr eine in einem Punkt kontroverse Debatte, worauf ich dann später noch eingehe. Bist du eigentlich kurz vor dem Release des neues Albums „Resilient“ von Nervosität geprägt oder gehst du das ganz cool an?

Rock’n’Rolf: Ach, ich gehe das eigentlich ganz cool an, die Zeichen stehen dann ja eher auf Sturm. Das sieht alles gut aus, die Reaktionen sind auch sehr positiv, ich bin da also bester Stimmung.

The-Pit.de: Zumindest gibt es bisher positivere Rückmeldungen als noch bei der „Shadowmaker“. Meiner Ansicht nach ist das neue Album besser als der Vorgänger, wobei du aber nicht mehr an die Hochphasen der Running-Wild-Ära rankommst. Irgendwo habe ich gelesen, dass du für das neue Album ein paar alte Ideen verwendet hast. Wo kommen die her?

Rock’n’Rolf: Das betrifft eigentlich nur einen Titel, das wäre „Desert Rose“. Das ist der einzige Song, der von der Idee her schon ein bisschen älter ist. Die anderen sind für „Resilient“ geschrieben und haben dafür auch Verwendung gefunden. Das File des Songs „Desert Rose“ habe ich im April 2006 angelegt. Ich habe da noch viel dran geändert und rumgearbeitet und auch einen neuen Text geschrieben, aber die Grundidee stammt halt aus der Zeit, die hatte ich schon. Für die anderen Songs hatte ich schon während der Giant X-Phase ein paar Ideen gesammelt und zusammengeklaut, von mir selbst sozusagen, was ich im Kopf hatte. Im März hatte ich dann richtig angefangen, für die Platte zu schreiben.

The-Pit.de: Du hast ja selbst jetzt schon „Desert Rose“ angesprochen, der wohl ungewöhnlichste Track auf der Scheibe. Was kannst du uns da zum Text und zur Entstehungsgeschichte sagen?

Rock’n’Rolf: Ich hatte die Idee schon für den Riff, für diese Melodie und auch für den Refrain, hatte das damals als Demo ganz grob aufgenommen, bevor ich das wieder vergesse. Textlich war für mich von vornherein klar, dass es ein Bikersong ist, ist ja auch das entsprechende Feeling drin. Darauf bezieht sich dann auch der Text. Jemand fährt halt durch die Wüste, die Nacht bricht ein, die Sonne geht unter und es wird kalt, am Straßenrand steht eine schöne Frau im roten Kleid, der Biker hält an, dreht sich um und sie ist weg. Er fährt dann weiter, irgendwann macht es Klick im Kopf und es dreht und dreht sich, es wird immer mehr zur Besessenheit, dass er die Frau wieder sehen will. Er weiß selbst gar nicht warum, er muss es unbedingt, er fährt immer wieder zurück, aber er findet sie nicht. Darum dreht sich letztendlich der Song, vom Feeling her ist es aber im Grunde ein Bikersong.

The-Pit.de: Es ist aber schon eine ungewöhnliche Nummer, weil von der Herangehensweise der Running-Wild-Rahmen gesprengt wird…

Rock’n’Rolf: Das ist richtig. Das ist schon ein Song, der durchaus hardrockigere Gefilde erkundet. Das war aber von vornherein auch klar. Ich hatte die Idee ja schon für „Shadowmaker“, ich habe sie aber nicht verwendet. Kann ich heute gar nicht sagen warum, es hatte keinen bestimmten Grund gehabt. Es war einfach so. Bei dieser Platte war einfach klar, dass der Song da reinpasst, dass er in den Rang der Songs reinpasst und eine schöne Nuance dazuaddiert.

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