Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Royal Republic im Interview (September 2010)

Strohfeuer, Mädchenschwarm oder ernsthafte Rockband - die Zukunft wird es auflösen
Zum Thema

The-Pit.de: Meiner Meinung nach hört man gerade bei Tracks wie „Walking Down The Line“ auch deutliche Dead Kennedys-Einflüsse heraus. Was sagst du dazu?

Jonas: Ich habe nur einen Song von den Dead Kennedys gehört – „Holiday in Cambodia“.

 

The-Pit.de: Ich meine bei diesem Song gerade den Anfang, wenn man sich auf die Gitarren konzentriert – nicht die Vocals.

Jonas: Wir werden ja mit vielen Bands verglichen. Ich denke, dass genau so Musik funktioniert, denn man braucht Vergleiche. Wenn du Dead Kennedys magst, hörst du auch Dead Kennedys heraus. Man hört wohl die Musik heraus, die man mag. Ich kann da nur für mich sprechen nach dem Motto: Diese Band hört sich nach dies oder das an und das mag ich, also mag ich auch diese Schweden.

 

The-Pit.de: Bei den ganzen Vergleichen – beschreib doch mal bitte die Entstehung eine typischen Royal Republic-Songs – von der Idee bis zur Fertigstellung.

Jonas: Das ist ganz unterschiedlich. Manchmal kommt einer mit einer kompletten Songidee, die wir dann aufgreifen. Es ist sehr schwer zu beschreiben, jeder Track entwickelt sich anders. Da haben wir dann einen kleinen Part – „Ja lass uns den nehmen“ – dann passt ein besonderer Rhythmus ganz gut und jeder Song ist unterschiedlich.

 

The-Pit.de: Wieviel Einfluss hat denn der Produzent noch bei den Aufnahmen? Oder geht ihr ins Studio und lasst euch nicht mehr reinreden?

Jonas: Ich kam ja bei diesem Album erst als zweiter Bassist dazu und viel Arbeit ist natürlich schon gelaufen, als ich noch nicht dabei war. Die Band hat sich zwar Vorschläge angehört, wie etwas klingen soll, allerdings gab es niemanden von außerhalb, der da Mitspracherecht hatte.

 

The-Pit.de: Im April seid ihr mit den Donots getourt und im Oktober werdet ihr wieder als Support dabei sein. Wie kam es zu dieser „Verbindung“?

Jonas: Das Ganze startete im April. Die Donots sind großartig, die Crew ist absolut klasse und wir wurden eine große Familie. Es war unsere erste Supporttour und so etwas hatten wir vorher noch nie gemacht. Sie empfingen uns mit weit geöffneten Armen, und wir arbeiteten nicht nur gut zusammen, sondern wir hatten auch richtig viel Spaß. Da ist es doch sinnvoll, nochmals zusammen zu touren. Wir werden sicherlich wieder sehr viel Spaß haben.

 

The-Pit.de: So, die Sylvie gibt uns nur noch zwei Minuten; deswegen die letzte Frage. Was sind deine persönlichen musikalischen Vorlieben? Nenne uns doch bitte deine persönlichen Top 5.

Jonas: Oh oh…oh. Als erstes nenne ich eine Band aus Göteborg – Dark Tranquillity mit „Damage Done“. In Flames sind auch immer eine gute Liveband, ich mag auch Metallica. Top 5 – man, das ist so schwer. Dark Tranquillity, Arch Enemy, die alten und die neueren Metallica – zwei noch, oder? Ich sollte mal schnell bei meinem I-Pod reinhören. Die Beatles sollte man nicht vergessen, weil sie großartige Musik gemacht haben. Und am Schluss nenne ich noch Deep Purple.

Und damit war dann auch Jonas schon entlassen, weil Roadrunners Oberaufsicht Sylvie den Zeitmesser streng im Blick behielt. Beim nächsten Mal sollte man Adam wirklich auf den Zahn wegen seiner „masochistischen“ Ader fühlen. Warum haben eigentlich alle Schwierigkeiten mit ihren persönlichen Top 5? Das ist vielleicht beim nächsten Mal eine Frage wert. Da bleibt nur noch übrig, den sympathischen Schweden weiterhin viel Erfolg zu wünschen. Mit „We Are The Royals“ haben sie einen harmonischen Start hingelegt.

Seite
comments powered by Disqus

Kurzweiliger Abend mit kleinem Vorgeschmack auf das kommende Album

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend

Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann