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Royal Republic im Interview (September 2010)

Strohfeuer, Mädchenschwarm oder ernsthafte Rockband - die Zukunft wird es auflösen

Gitarrist Hannes

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The-Pit.de: Und was habt ihr vor Royal Republic gemacht?

Jonas: Mit Bass spielen fing ich an, als ich knapp acht Jahre alt war. In den ganzen Jahren habe ich in verschiedenen lokalen Rockbands gespielt, in der Musikschule, in größeren Bands, ich habe von Jazz bis Black Metal alles gespielt. Ich habe einfach alles ausprobiert und mein Bestes gegeben.

 

The-Pit.de: Im Royal Republic Beipackzettel wurde ja der Werdegang der Band ein wenig beschrieben. Mal nur so zum Spaß: Das Label Roadrunner wird mit „RR“ abgekürzt und auch Royal Republic hat dieselben Initialen. Seid ihr die neue Label-Hausband oder war es nur Zufall?

Jonas: Oh ja… (muss erst einmal lachen)…das war reiner Zufall. Aber stimmt, das ist schon merkwürdig (und grient vor sich hin)

 

The-Pit.de: In dem Beipackzettel stand auch, dass ihr euch noch nicht wie Rockstars fühlt. Wo siehst du die Band nächstes Jahr oder in zwei Jahren?

Jonas: Wir hoffen natürlich, dass diese Entwicklung nicht so schnell abbricht und alles noch besser wird. Bei der Tour im April haben wir noch alles selbst gemacht – die Hotels buchen, den Tourbus fahren, unsere Sachen aufbauen, den Merchstand betreuen – und nach vier Wochen waren wir ganz schön erschöpft. Doch jetzt haben wir den Eindruck, dass die Plattenfirma mehr Vertrauen in unsere Erfolge setzt. Wir haben jetzt sogar einen Tourmanager. In zwei Jahren touren wir vielleicht in einem Nightliner, wir müssen dann vielleicht nicht mehr selbst fahren, in zwei Jahren ist vielleicht alles ein wenig mehr angewachsen, größer geworden und hoffentlich können wir vor einem größeren Publikum spielen, tolle Shows mit Pyros usw. fahren.

 

The-Pit.de: Tracks wie „Underwear“ oder „Good To Be Bad“ triefen ja nur so vor schwarzem Humor. Erkläre doch bitte einmal eure Art, mit solchen Rockstar-Clichés umzugehen und ist es eure Art, Fans auf der ganzen Welt so zu unterhalten?

Jonas: Ich hab zwar diese Songs nicht geschrieben, aber die meisten Texte von uns handeln über Spaß. Es gibt Leute, die sagen, wir sollten das nicht machen. Wir wollen uns nicht zu ernst nehmen – wir wollen unterhalten und zusammen viel viel Spaß haben.

 

The-Pit.de: Und wie wollt ich diesen Humor in dem Haifisch-Musikbusiness aufrecht erhalten?

Jonas: Wie wir das durchhalten wollen? Keine Ahnung – wir haben noch immer Feuer in unseren Augen und wir wollen einfach immer nur Spaß haben und jeder soll Spaß mit uns haben. Wenn es denn nicht darum geht, warum sollte man das dann machen? Man sollte schon daran gefallen haben und nicht den anderen den Gefallen tun. Ich denke, dass wir mit unserer Musik auf einem guten Weg sind und wir sollten es weiter vorantreiben und sehen, was dabei herauskommt.

 

The-Pit.de: Kat schrieb in ihrem Review, dass „Tommys-Gun“ ein wenig zu sehr nach Ohrwurm klingt. Kannst du ihre Meinung teilen?

Jonas: Meiner Meinung nach ist jeder Song von uns ein Ohrwurm. Da ist kein Track schwierige zehn Minuten lang – alles ist einfach „catchy“, direkt mitten in dein Gesicht. Deswegen kann man es auch „Energy-Rock“ nennen, weil dort halt soviel Energie drinsteckt. Ich komme immer wieder auf das ein Wort zurück (lachend): Es ist nur Spaß. Alle unsere Songs sind Ohrwürmer und nicht so episch.

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