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Rogers im Interview (April 2019)

Rund um das neue Album

Anfang März veröffentlichten die Rogers mit „Mittelfinger für immer“ ihr bislang viertes Album, welches sich mit einem thematischen Rundumschlag hervortat. Von Beziehungskisten, über Religion bis hin zu Gesellschaftskritik wurden Thematiken aufgegriffen und zum wohl besten Album der Düsseldorfer geformt. Hier standen sowohl Punk-Gassenhauer wie auch ruhige Songs bereit, was nicht nur die Vielseitigkeit des Albums unterstützt, sondern wohl auch jedem Fan seinen ganz eigenen Favoriten bescheren dürfte. Ein paar Fragen zu diesem Album beantwortete Gitarrist Nico, dem an dieser Stelle gleich nochmal dafür gedankt sei.

The-Pit.de: Hallo, und gleich mal meine Glückwünsche zum neuen Album! Wie waren die Arbeiten und wie würdet ihr es selber beschreiben?

Nico: Moin und vielen Dank für die Glückwünsche! Die Arbeiten zum Album waren super - wir werden mit jeder Platte sicherer, zielstrebiger und strukturierter und daher auch irgendwie - zumindest fühlt sich das für uns so an- „besser“ im Studio. Dieses Mal war allerdings alles ziemlich auf Kante genäht und daher gegen Ende zur Master-Abgabe hin extrem stressig, aber wir wollten die Platte halt unbedingt im März herausbringen - dann ist das halt so.

The-Pit.de: Ihr habt auch im vorigen Jahr ein straffes Programm gehabt, Tour plus Festivals und ganz nebenbei ist offensichtlich noch eine neue Platte entstanden. Wann entstehen eigentlich die Titel?

Nico: Das ist auf jeden Fall richtig! Naja um ehrlich zu sein ist das immer anders - mal auf Tour, mal in Ruhe zu Hause, mal im Urlaub, wenn man die Gedanken schweifen lässt. Wichtig ist eigentlich nur, dass man sich dann hinsetzt und die Nummer ausarbeitet, wenn man gerade Inspiration hat, oder sich zumindest Notizen macht, wenn es nicht anders geht. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie viele vermeintlich „beste Songs, die ich jemals im Kopf hatte“ es leider nicht auf Papier geschafft haben, weil danach irgendwas anderes durch die Rübe gerauscht ist.

The-Pit.de: In diesem Zusammenhang und eurem Tempo der letzten Jahre kommt man auch gleich auf „Schon Okay“. Wie schafft ihr es Druck von euch fernzuhalten?

Nico: Nicht wirklich um ehrlich zu sein. Wichtig ist, sich ab und zu Auszeiten zu nehmen, damit man nicht komplett durchdreht - Smartphone und Laptop im Urlaub zu Hause zu lassen und einfach mal komplett OHNE versuchen zu überleben. Wir achten mittlerweile sehr darauf, nach langen Touren bzw. dem Festivalsommer - in dem wir seit Jahren einfach quasi jedes Wochenende spielen- mal eine Pause zu machen, damit sich jeder wieder auf sich selbst konzentrieren und abschalten kann.

The-Pit.de: Auf der letzten Platte gab es mit „Sie hören zu“ einen Titel, der direkt im Tour-Bus entstanden zu sein scheint, zumindest wenn man der Geschichte dazu glauben will. Gab es solchen inspirierenden Moment diesmal auch?

Nico: Diese Momente gab es dieses Mal auf jeden Fall auch! Beispiele dafür sind z.B. der Opener der Platte „Einen letzten Abend“, oder der typisch deutsche Spruch „Mein Kaffee ist zu heiß“, aus dem Song „Hartes Leben".

The-Pit.de: Mittlerweile seid ihr schon ein paar Jahre im Geschäft, rein musikalisch hört man dies auch, rein sprachlich gesehen hat sich allerdings nicht viel geändert. Wie behält man sich eigentlich diese „rotzige“ Attitüde?

Nico: Keine Ahnung… .

The-Pit.de: „Zu spät“ ist für mich so ein Zwischending aus Anklage von bestimmten Dingen und zugleich ein Aufruf zur Zivilcourage. Gerade bei letzterem haben aber viele Leute den Eindruck, dass es nichts mehr nützt. Wie seht ihr das?

Nico: Wer so etwas denkt, der hat auf jeden Fall schon verloren. Wir versuchen lieber konstruktiv etwas in den Köpfen der Menschen zu bewirken.

The-Pit.de: Auf der neuen Scheibe sind auch einige Gastsänger zu hören, da ist Ingo von den Donots jetzt sicher nicht besonders außergewöhnlich, wie seid ihr aber zu Schmiddlfinga gekommen?

Nico: Schmiddl wird vom selben Booker betreut wie wir und daher ist man sich schon des Öfteren mal über den Weg gelaufen. Als der Song „Hartes Leben“, auf dem er dabei ist, soweit fertig war, hatten wir alle das Gefühl, dass es doch super wäre hier einen Gast-Rapper dabei zu haben und im Zuge der Überlegungen, wen man da jetzt mal fragen könnte, warf unser o.g. Booker Nico dann Schmiddl in den Raum. So kam dann eins zum anderen.

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