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Rage im Interview (Oktober 2012)

Irgendwo zwischen Festival, Rennstrecke und Studio

Peavy in Aktion

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The-Pit.de: Zum Titeltrack habt ihr auch einen Videoclip mit reichlich Augenzwinkern gedreht. Inwieweit machen heutzutage eigentlich Videos noch Sinn außer dem Spaß für die Band, wo doch das Angebot so groß ist?

Victor: Ehrlich gesagt macht das nicht wirklich viel Sinn, denn wer spielt schon solche Videos? Im Fernsehen ist wirklich kaum etwas, na ja, da gibt es vielleicht ein paar Sendungen, da kann man schon Metalvideos sehen. Aber ein Videodreh ist mehr Spaß, mehr für das Internet wie für YouTube und so weiter. Das war für uns auch Spaß, ein Bekannter von mir hat dieses Casino und er hatte uns eingeladen, wir hatten dort einen kleinen Urlaub gemacht und Spaß gehabt und dabei dann dieses lustige Video gedreht.

The-Pit.de: Gehören sonst Glücksspiele auch zu euren Hobbys?

Victor: Glücksspiele gehören nicht unbedingt zu unserem Territorium, nein.

The-Pit.de: Jetzt ist die Platte schon ein bisschen mehr als ein halbes Jahr draußen. Inwieweit kannst du nun mit ein bisschen Abstand sagen, was deine Favoriten sind oder wo du gar weißt, hier und da hättest du das doch vielleicht anders machen sollen?

Victor: Ich bin sehr, sehr, sehr kompromisslos und im Studio sehr pingelig. Wenn ich nicht hundertprozentig sicher bin, dass es so ist, wie wir das möchten, dann machen wir das nicht. Auch jetzt nach einem halben Jahr und nach der Tour gibt es keine Enttäuschung, wir sind noch immer total glücklich darüber, was wir gemacht haben. Natürlich gibt es Favoriten, „Forever Dead“ ist für mich ein wahnsinnig guter Song geworden, nicht nur auf der Platte, sondern auch live. Im Prinzip kommen alle Songs, die wir live von der „21“ spielen, super gut an und das macht tierisch Bock, live zu spielen. Genauso haben wir auch die Platte aufgenommen. Das war nicht so nach dem Motto: Programmiert, Demo, ausgedachte Songs, sondern sie sind durch Jammen im Proberaum entstanden. Das sind richtige Rock’n’Roll-Nummern, die wir im Studio fast live eingespielt haben und ich glaube, dass diese Energie nach vorne und von den Fans zurück kommt.

The-Pit.de: Das hat man z.B. auch ganz gut auf dem Dong Open Air mitbekommen, und es ist sehr beeindruckend, mit welcher Frische ihr auf der Bühne steht, wir ihr rumflachst, euch gegenseitig die Zungen herausstreckt usw., nicht so routiniert wie bei anderen Bands. Was motiviert euch denn noch so fernab von den Reaktionen der Fans?

Victor: Das ist eigentlich das, was ich schon gesagt habe. Wir machen einfach zu hundert Prozent das, was wir mögen, und genau das ist es auch, was dann auf der Bühne Spaß macht. Wir spielen wirklich das, worauf wir Bock haben. Ich persönlich versuche, mich in komplizierten Sachen immer weiterzubilden und etwas auszuprobieren, und das dann auf der Bühne zu spielen macht mir tierisch Spaß. Das ist dann keine Routine, da denke ich dann nicht: Ahh, nächster Job, ahh, wieder auf die Bühne. Wir übertreiben einfach nicht, wir touren nicht zuviel, wir spielen nicht so viele Konzerte, wir sind nicht müde, bei uns besteht noch immer Freundschaft, es macht noch immer Spaß und hoffentlich bleibt das so.

The-Pit.de: Gibt es eigentlich etwas bei den anderen auf der Bühne, was dich nervt, sie das aber nicht abstellen?

Victor: Nein. Was mir überhaupt nicht gefällt, ist, dass beide absolut Anti-Rennsport sind. Ich würde die Jungs gerne auf die Rennstrecke einladen und Gas geben, aber die haben beide Angst.

The-Pit.de: Heute spielt ihr hier in Essen, was ja fast ein Heimspiel ist. Macht das bei euch eigentlich noch einen Unterschied?

Victor: Mittlerweile haben wir schon überall Freunde und Bekannte, viele Fans kennt man von den Gesichtern her, aber klar, nicht weit von zu Hause kommen noch mehr Kumpel. Ein Heimspiel ist schon immer geil, schade nur mit dem Wetter, das ist totaler Mist, aber wir werden das schon überleben.

The-Pit.de: Du selbst machst auf der Bühne einen unglaublich fitten Eindruck und viele Gitarristen kleinerer Bands jammern ganz gerne, dass sie so nie Gitarre spielen werden können. Jetzt kommst du allerdings so langsam in das Alter, wo sich die Zipperlein einstellen. Wie hältst du dich da fit?

Victor: Ich mache schon sehr viel Sport, speziell natürlich auch sehr viel Motorsport. Wir übertreiben nicht beim Saufen, wir haben nichts mit Drogen zu tun, wir genießen das Leben und das ziemlich gesund.

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