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Radio Havanna im Interview (Dezember 2015)

Zum neuen Album und sozialem Engagement

Fragen rund um das neue Album beantwortete Gitarrist Arni

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Im Februar veröffentlichten Radio Havanna ihr neues Album „Unsere Stadt brennt“, auf welchem sie mit einer unglaublichen musikalischen Leichtigkeit auch sozialkritische Themen aufgriffen und ebenso der Feierwut ihren Lauf ließen. Aber zu den Wahlberlinern gehört nicht nur Musik, sondern auch ihr Engagement für Hilfsorganisationen wie „Skate Aid“, „Sea Watch“ oder auch „Oxfam“. Fragen zu diesen Themen beantworteten Gitarrist Arni und Frontmann Fichte.

The-Pit.de: Ihr seid momentan gerade auf Tour, wie läuft es bisher?

Arni: Bis jetzt super. Wir hatten vor ziemlich genau einer Woche Tourstart und es war bisher alles cool, wir wurden von allen Menschen gut behandelt und hatten ein sehr, sehr gutes Publikum.

The-Pit.de: Dann kommen wir direkt zum neuen Album, auch wenn die Veröffentlichung schon ein paar Tage her ist. Wie ist es entstanden und wer schreibt bei euch überhaupt?

Arni: Viele Ideen kommen von mir und von unserem Schlagzeuger, dann brodelt es erst vor sich hin, bevor wir die Skizzen entwerfen und vieles machen wir auch als Team, gerade wenn es darum geht den Song zusammen zu bauen. Oft komme ich nur mit einem Riff oder einer Songstruktur.

Fichte: Dann wird es noch mal von allen auseinander genommen und wieder neu zusammen gefügt.

Arni: Also absolutes Teamwork, gerade wenn es dann an die Aufnahmen geht.

The-Pit.de: Von wem kommen die Texte?

Arni: Die kommen von mir.

The-Pit.de: Du hast dann kein Problem, sie so zu singen?

Fichte: Wenn ich ein Problem habe, dann sage ich das schon. Dann wird es so weit geändert, bis es in Ordnung geht.

The-Pit.de: Das neue Album ist sehr abwechslungsreich geworden, auch von den Themen her. Ist dies zufällig entstanden oder wurde es vorher abgestimmt?

Arni: Zum Teil wussten wir es schon, also zum Beispiel, dass wir auch politisch bleiben wollten. Zum anderen hast du auch ganz spontane Sachen, die einfach so passieren. „Unnormal“ ist einer dieser Songs, der innerhalb von einer halben Stunde geschrieben wurde. Oder auch „Kaputt“. Die Titel sind halt so wie sie sind, dies ist eben ein Teil der Eigendynamik.

The-Pit.de: Woher nehmt ihr in dem Moment die Inspiration, eben wie bei „Unnormal“?

Arni: Das Thema ist ja quasi allgegenwärtig. Im Song wird ja der Toleranzbegriff im Allgemeinen besprochen, nicht nur an einem spezifischen Beispiel und nicht nur in Zeiten von Pegida, was es nun noch aktueller macht, aber vor einem Jahr noch nicht ganz so akut war.

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„Weil wir einfach wissen, dass wir als Band nur funktionieren, wenn wir uns nicht verbiegen“