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Prosperity Denied im Interview (November 2010)

Kinder der Achtziger mit Hang zum Philosophentum

Die Scheibe "Go For Progress" schaffte es bei uns aus dem Stand auf acht Punkte

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Die Jungs von Prosperity Denied kredenzen dem mutigen Hörer eine magenwandzerreißende, ohrenbetäubende, Gedärme nach außen stülpende Mischung aus Grindcore, Hardcore, Death und Thrash, natürlich immer unter dem Banner der Selbstironie. Dass die Combo überhaupt eine Menge Humor hat, beweist sie bei der Beantwortung unserer Fragen – allzu ernst sollte man die meisten Antworten von Sänger und Bassist Tom0.2, Gitarrist Matthias und Drummer Georg zumindest nicht nehmen. Dabei wird klar: Die Jungs stehen auf Ausrufezeichen, sind große Fans ihrer eigene Scheibe und vor allem Georg scheint eine ungesunde Fixierung auf Swingerclubs zu entwickeln.

 

The-Pit.de: Willkommen zum Interview! Wie geht es denn so mit dem neuen Album im Rücken?

Georg: Hi! Ja wunderbar, endlich ist es draußen! Wir hatten die Scheibe praktisch schon vor einem Jahr fertig, dann gab es diverse Verzögerungen wegen Labelsuche und Releasetermin. Aber das tut der jetzigen Stimmung keinen Abbruch, wir lieben GO FOR PROGRESS mehr denn je und sind extrem stolz darauf! Vollgas!!!

 

The-Pit.de: Die wichtigste Frage habe ich zuerst bezüglich des Intros, da lache ich nämlich jedes Mal Tränen: Fandet ihr einfach die Unterhaltung geil oder seid ihr so große Fans von „Midnight Run“, wo das Zitat letztlich herkommt?

Georg: (lacht) Ich denke mal, das war das perfekte Intro für den Opener „Cumshot Of Reality“, natürlich wieder mit Spaßfaktor, aber die Details soll dir der Tom erzählen.

Tom: Nun ja, wir sind nun einmal Kinder der Achtziger und stehen vor allem auf die Filme dieser Zeit. Das Zitat ist jedoch eigentlich dem Film „Clerks“ entnommen. Aber vielleicht kommt er bei „Midnight Run“ auch vor. Das ist zu lange her, um mich daran zu erinnern.

 

The-Pit.de: Erzählt doch mal, wie Prosperity Denied zusammen gefunden haben und wie es zu dem Bandnamen kam.

Matthias: Da wir schon seit nun fast zehn Jahren zusammen spielen (anfänglich noch als Black-Metal-Band) und wir auch privat sehr gute Freunde sind, war es naheliegend, dass wir nur so weitermachen können/wollen. Es war nur an der Zeit, etwas Neues zu machen.

Georg: In Wahrheit haben wir uns in einem Swingerclub kennengelernt. Wir haben die ganzen reichen Schnösel dort aber nicht gepackt und dann beschlossen, eine extreme Metalband mit dem passenden Namen „Prosperity Denied“ zu gründen!

Tom: Der Name bedeutet übersetzt „Prosperität Verweigert“ und nicht unbedingt, wie immer behauptet, „Wohlstand Verweigert“. Geistige Prosperität ist Freiheit vom Gesetz, von Sünde und Tod, könnten Theologen behaupten. Aber im Endeffekt ist es, wie jegliche Form von Kunst, rein eine Frage der Interpretation. Das Paradoxon der post-modernen Superlative: “Even though our mental prosperity’s denied, they want us to go for progress!!!”

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