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Phönix Rising im Interview (April 2010)

Die "Crime Scene Cleaner" fühlen sich besonders in Mönchengladbach wohl

Frontmann Ralf stand Rede und Antwort

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Phönix Rising ist eine Band, die mit ehrlicher Arbeit live völlig überzeugt, und die nun ihr zweites Album veröffentlichte. Bei The-Pit.de ist die neue Scheibe nicht so gut weggekommen, was allerdings nicht daran hinderte, Frontmann Ralf und Basser Michael bei einem Interview zu Wort kommen zu lassen.

 

 

The-Pit.de: Ich finde es gut, wenn sich Bands bei The-Pit.de einmal vorstellen, denn bisher seid ihr bei uns noch nicht Thema gewesen. Wo kommt ihr her, wie lange seid ihr schon am Start, und welches Material habt ihr bisher veröffentlicht?

Ralf: Wir sind eine Band aus Mönchengladbach und sind seit 1998 am Start. Über einige Jahre hat sich dann die jetzt aktuelle Besetzung herauskristallisiert und wir haben dann nach einem Demo unsere erste CD „I“ im Jahr 2006 veröffentlicht. Seit Februar 2010 ist unser aktuelles Album „Crime Scene Cleaner“ auf dem Markt.


The-Pit.de: Ihr seid ja bei einigen Reviews zum neuen Album „Crime Scene Cleaner“ nicht gerade gut weggekommen, auch bei The-Pit.de nicht. Was wollt ihr den Schreiberlingen dazu sagen, vor allem denen, die euch schlicht langweilig finden?

Michael: Grundsätzlich muss man feststellen, dass man es, wie immer im Leben, nicht jedem Recht machen kann. Das muss auch nicht sein. Das ist auch immer eine Frage des subjektiven Geschmacks. Natürlich wäre es schön, wenn jeder unsere neue CD so gut findet, wie wir selber. Gerade auch, wenn man viel Zeit und Herzblut in die Produktion gesteckt hat. Aber wenn man mit einer Produktion an die Öffentlichkeit geht, muss man auch mit negativer Kritik rechnen und diese wegstecken können. Solange die Kritik fair bleibt ist alles OK. Als Musiker merkt man auch schnell, ob der „Schreiberling“ fachliche Ahnung hat oder nicht. Kritiken à la „die haben aber kurze Haare“ oder „das Cover ist aber zu bunt“ etc. fallen dann auch nicht unbedingt in die Kategorie der wichtigen Reviews. Insgesamt ist es aber auch so, dass die meisten Reviews, die wir erhalten haben, positiv gewesen sind. Die schlechten sind tatsächlich in der Minderzahl. Deswegen kann ich persönlich mit den negativen Reviews gut leben. Außerdem ist es auch viel wichtiger, was die Leute, die uns schon live gesehen und gehört haben, dazu zu sagen haben. Das Publikum ist immer der beste Kritiker.


The-Pit.de: Schielt ihr auf den internationalen Markt, oder warum habt ihr bei „Police Chase“ kein deutsches Martinshorn verwendet?

Michael: Die Auswahl des amerikanischen Martinshorn hatte keinen tieferen Hintergedanken. Es ist halt so, dass der langsam an- und abschwellende Sound besser zur Musik passt, als das eher hart und kalt klingende deutsche Martinshorn. Aber sehr bemerkenswert, was man da so reininterpretieren kann.


The-Pit.de: Gerade bei diesem Track speziell mit Zeilen wie „Take no prisoners, show no mercy“ oder dem Refrain verlässt du deine Gesangsroute nicht um einen Millimeter! Hätte da mehr Dramatik in der Stimme den Song mehr unterstützen können?

Ralf: Die vermeintlich gleiche Gesangslinie kam so zustande, dass ich in meinem Kopf bildlich einen endlos langen, schnurgeraden Highway vor mir hatte, auf dem unser „Verbrecher“ herunter rast, um vor der Polizei zu flüchten. Deshalb passt die Gesangslinie meiner Meinung nach sehr gut dazu.

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