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Orden Ogan im Interview (März 2010)

Größte Melodic Metal-Hoffnung Deutschlands? Mit Sicherheit!

Seeb organisiert auch das Winternachtstraumfestival

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The-Pit.de: Das Artwork ist ja mal mehr als gelungen! Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit Andreas Marschall? Und stellt das Männchen schon eine Art Symbol dar, weil es ja auch schon auf beim Vorgänger zu finden war?

Nils: Die Zusammenarbeit mit Andreas war zunächst ziemlich utopisch. Wir fanden seine Arbeiten für Bands wie Blind Guardian und Running Wild immer fantastisch.

Seeb: Vor dem „Vale“ Release sahen wir uns einige Covervorschläge anderer Künstler und Pixelschubser an, aber irgendwie hat uns davon nichts so wirklich umgehauen. Tobi war es, der zum Spaß sagte: „Frag doch mal Andreas Marschall.“ Wir sind vor Lachen zusammengebrochen, weil Andreas sich etwas zurückgezogen hat und kaum noch Cover produziert. Ich hab mir nur gedacht „Jaja, wartet mal ab“ und sehr intensiv recherchiert, um an seinen Kontakt zu gelangen - das war wirklich nicht einfach. Er fand die Scheibe auf Anhieb super und bot uns direkt an, das Artwork dafür zu gestalten. Das ist heutzutage schon ein wahres Privileg. Der Typ auf dem Coverartwork ist übrigens Alister Vale, Protagonist sowohl der „Vale“, als auch der „Easton Hope“ Concept Story. Die zu „Vale“ findet ihr im Booklet, die zu „Easton Hope“ gibt es auf der AFM- und der offiziellen Orden Ogan-Seite zum Download.

 

The-Pit.de: Erklärt doch bitte in eigenen Worten, wie ihr das Cover interpretiert?

Seeb: Die Situation zeigt den Protagonisten der Concept Story Alister Vale am Rande der brennenden Stadt Easton Hope. Alister trägt diesen dummen Fluch mit sich herum, der alles vergehen lässt, was er zurücklässt. So auch die Stadt. Die Concept Story spielt in einem düsteren Fantasy-Setting mit teils sehr realen Problemen. Metaphorisch gesehen geht es darum, was die Menschen anfangen mit der Freiheit, die ihnen gegeben wird und was mehr wiegt - das Wohl eines einzelnen oder das Wohl vieler.

 

The-Pit.de: Seid ihr mit den bisherigen Reaktionen auf die neue CD zufrieden?

Nils: Auf jeden Fall. Auch dieses Mal gab es durch die Bank sehr positive Bewertungen der Platte. Für viele Rezensenten haben wir die hohen Erwartungen an „Easton Hope“ weit übertroffen.

Seeb: Was sich nicht zuletzt in den Verkaufszahlen und Besucherzahlen bei den Konzerten bemerkbar gemacht hat. Ich freu mich jedenfalls schon sehr auf unsere Show in Wacken und die Europatour(en) Ende des Jahres.

 

The-Pit.de: In alten Reviews liest man ja häufig: Größte Melodic Metal-Hoffnung Deutschlands – großartiges Potential – usw. Wie geht ihr mit solchen Superlativen um?

Nils: Das freut uns sehr, beeindruckt uns aber auch genau so wenig, denn wir machen einfach nur die Musik, die wir machen möchten. Ein Song muss einfach in sich funktionieren, und wenn wir das von einem unserer Songs nicht glauben, dann schafft er es auch nicht auf die nächste Platte.

Seeb: Ich gebe Nils da recht. So etwas freut einen natürlich ungemein, genau wie jede nette Myspace-Message oder jedes Gespräch auf Konzerten, aber unter Druck gesetzt fühle ich mich deswegen nicht. Da wir musikalisch (hoffentlich) eher noch wachsen, frage ich mich beim Songwriting der nächsten Scheibe immer eher, was die Leute wohl davon halten, wenn sie die Platte davor schon so super fanden?! Haha...

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