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MyChildren MyBride im Interview (April 2011)

"Wir sind nicht nur Christen in einer Band, wir sind eindeutig eine christliche Band."

MyChilden MyBride holten sich ihren Schlagzeuger Mathis Arnell aus der Schweiz

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The-Pit.de: 2007 waren du und die damaligen Mitglieder der Band das erste und letzte Mal in Europa auf Tour. Wir haben gelesen, dass ihr alles selbst gemanaged habt, eine Art „Do-It-Yourself“-Tour. Bis dato hattet ihr auch noch kein Album veröffentlicht – wie kam es zu dieser Tour?

Matthew: Wir wollten es schon immer so weit wie möglich ohne jegliche Hilfe schaffen, komplett unabhängig und selbstständig sein. Damals kümmerte sich unser ehemaliger Schlagzeuger, Brian Hood, eigentlich um alles, beispielsweise organisierte er die Tour durch die Staaten, buchte die Flüge und noch Vieles mehr. Nachdem wir in den Staaten auf Tour waren, dachten wir uns, dass wir auch durch Europa touren sollten, da viele Fans uns darum gebeten haben. Also haben wir „Avocado Booking“, eine Konzertagentur, kontaktiert, die uns dann auch geholfen hat und uns viele Shows organisieren konnte. Wir hatten zu dem Zeitpunkt noch kein Album veröffentlicht und auch noch bei keinem Plattenlabel unterschrieben. Dafür hatten wir schon ein Management. Wir waren schließlich mit einer Band aus Großbritannien unterwegs, die sich leider bereits aufgelöst hat. Wir tourten durch Großbritannien, Belgien, Dänemark und Deutschland, wobei wir nur einen Tag in Deutschland gespielt haben. Es war wirklich toll!

The-Pit.de: Das war eine ziemlich große Tour, dafür dass ihr das erste Mal in Europa wart.

Matthew: Ja, es war das erste Mal in Europa und es lief einfach alles glatt. Alles, was wir bezahlen mussten, waren die Flugtickets, alles andere konnten wir von unseren Gagen bestreiten. Es war super!

The-Pit.de: Und wenn du die letzte Tour mit der jetzigen vergleichst? Wie liefen denn die bisherigen Shows?

Matthew: Es ist echt verrückt. Wir hätten damals niemals gedacht, dass wir jemals in Europa auftreten würden und plötzlich ist man da! Einfach die Tatsache, das man in Übersee war, war einfach toll. Als wir den ersten Auftritt hatten, waren wir den Tränen nahe, es war alles einfach so surreal. Und jetzt sind wir nach ganzen vier Jahren wieder zurück, nachdem wir es immer und immer wieder versucht hatten, aber es nie klappen wollte. Wir wussten bereits an dem Tag, an dem wir Europa verlassen mussten, dass wir wiederkommen würden. Als wir wieder in den Staaten waren, hatten wir Probleme mit dem Record Label und der Booking Agency aber wir dachten uns „Wir waren in Europa, haben es alleine geschafft. Aber nun können wir nicht größer werden, nicht wachsen, wenn wir keine Hilfe beanspruchen.” Wir haben nun ein Label, eine Buchungsagentur und ein Management, wir haben das ganze Zeug, die vielen Verträge und so weiter. Trotzdem hatten wir Probleme, Locations zu buchen. Also ja, wir hatten Schwierigkeiten hier herzukommen, aber jetzt wieder hier zu sein und Shows zu spielen, ist eigentlich genau wie früher. Wir touren mit unseren Freunden von The Chariot, fahren mit ihnen im Bus, wofür wir wirklich dankbar sind, wir sind gesegnet, das alles zu haben und machen zu dürfen. Damals war es echt großartig und jetzt ist es so, obwohl wir hier keine Alben veröffentlicht haben, kennen uns zumindest die Leute, wir haben bereits eine kleine Fanbase.

The-Pit.de: Erst letzten Monat seit ihr aufgrund der „Farewell Tour“ mit Haste The Day auf Tour gewesen und nun macht ihr mit The Chariot Europas Bühnen unsicher. Ihr seid quasi 24 Stunden am Tag, ohne Pause und freie Tage, auf Achse.

Matthew: Ich glaube, während der Tour mir Haste The Day hatten wir genau zwei von 50 Tagen Pause (lacht). Wir waren dann während dieser Zeit in Alabama und sind danach auch wieder zurückgeflogen.

The-Pit.de: Nach der „Farewell Tour“, die erst vor Kurzem endete, seid ihr seit dem 17. März 2011 schon wieder auf Tour – müsstet ihr nicht total fertig sein?

Matthew: Nein, uns geht es allen echt gut. Okay, ich fühle mich ein wenig krank, aber das geht schon. Anschließend, nach dieser Tour, sind wir erst einmal eineinhalb Wochen wieder zu Hause und danach geht es wieder auf Tour in den Staaten und dann nach Mexiko. In den Staaten spielen wir auf einem Festival, es nennt sich das „New England Festival“ und findet in Massachusetts statt. Das ist in den Staaten eine echt große Sache.

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