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MyChildren MyBride im Interview (April 2011)

"Wir sind nicht nur Christen in einer Band, wir sind eindeutig eine christliche Band."

Sänger Matthew Hasting freut sich, wieder in Europa zu sein!

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Nach vier Jahren Europa-Abstinenz betritt die christliche Metalcore-Band Mychildren Mybride endlich wieder deutschen Boden. Als Support-Act von The Chariot tourten sie mit Doyle durch Europa und heizten dem Publikum ordentlich ein. Die hierzulande noch sehr unbekannte Band existiert seit 2004 und stammt ursprünglich aus Alabama in den Staaten. Bereits zwei Alben ("Unreakable", 2008 und "Lost Boy", 2010) haben die Jungs bisher veröffentlicht, untergekommen sind sie bei dem Label "Solid State Record". Vor der Show, nahm sich Frontmann Matthew die Zeit, The-Pit.de ein Interview zu geben.

The-Pit.de: Hey Matthew, könntest du dich und die Band eben für die The-Pit.de Leser vorstellen?

Matthew: Ja, natürlich! Mein Name ist Matthew Hasting, ich bin der Sänger der Band MyChildren MyBride, die Band gibt es bereits seit fast sieben Jahren. Wir kommen ursprünglich alle aus Alabama, aber nun bin ich bin der einzige, der dort lebt. Die anderen haben Alabama aus verschiedenen Gründen verlassen. Einer unserer Gitarristen lebt in Kalifornien, der andere in Missouri. Der Drummer, unser neustes Mitglied, kommt aus der Schweiz, um genauer zu sein, aus Genf.

The-Pit.de: Ja, davon haben wir auch gelesen – wie kam es denn dazu, einen Drummer aus der Schweiz in die Band zu holen?

Matthew: Wir hatten damals mit unserem ehemaligen Drummer ein paar Auseinandersetzungen, woraufhin sich unsere Wege trennten. Für einige Zeit haben wir dann einfach Freunde als Ersatzschlagzeuger gefragt. Das ging eine Weile auch ganz gut, weißt du, es ist echt schwer, ein permanentes Bandmitglied zu finden, insbesondere einen guten Drummer. Irgendwann kam dann dieser Typ, Mathis Arnell heißt er, der die E-Mail-Adresse unseres Managements hatte und wusste, dass wir nach einem Schlagzeuger suchten. Er kontaktierte uns und wir dachten zuerst „Wer ist dieser Typ? Irgendein Super-Fan?!“ (lacht) – Wir wussten halt nichts über ihn und gaben ihm dann die Aufgabe, einen unserer schwersten Songs, einen, den wir auch nie live performen, zu spielen, es aufzunehmen und uns zu schicken. Er schickte uns das Video dann auch nach kurzer Zeit und da merkten wir, dass er es ernst meinte. Wir schauten es uns an und er hatte es echt drauf! Nach weiteren Mails kauften wir ihm schließlich ein Flugticket in die Staaten, um mit uns auf Tour zu gehen. Wir waren damals die Co-Headliner von der Tour mit The Red Chord und als die Tour vorbei war, entschieden wir uns, dass Mathis bei uns bleiben sollte. Er wurde in den Staaten geboren, lebte dort nur kurz und ist jedoch in Genf aufgewachsen. Das ist eigentlich die ganze Story.

The-Pit.de: Also pendelt Mathis ständig zwischen der Schweiz und den Staaten?

Matthew: Ja, aber eigentlich pendeln wir alle hin und her, das sind wir also gewöhnt.

The-Pit.de: Was steckt hinter dem Namen „MyChildren MyBride“?

Matthew: Als wir die Band damals in Alabama gründeten, waren wir alle extrem jung, so zwischen 16-18 Jahren. Wir schrieben einfach nur irgendwelche möglichen Bandnamen auf und meinten dann „Wenn wir wieder zu den Proben da sind, zeigen wir uns gegenseitig unsere Listen.“ Wir notierten unsere Ideen und verglichen sie, fragten andere und strichen Vorschläge. „Das ist echt lahm“ oder „Der Name ist echt schlecht!“ (lacht). Am Ende hatten wir dann unsere Vorauswahl von drei oder vier Möglichkeiten getroffen und entschieden uns dann für MyChildren MyBride. Es gab damals auch keine Band die so einen Namen hatte. Außerdem gefiel uns auch die Bedeutung des Namens. Wir sind eine christliche Band und Christus sagt, dass wir seine Kinder („MyChildren“) seien und in der Bibel steht, dass die Kirche seine Frau („MyBride) wäre. Dann könnte man den Namen auch anders interpretieren, ein Mann trägt nämlich seine Kinder (MyChildren) und seine Frau (MyBride) immer nah am Herzen. Diese Doppeldeutigkeit gefällt uns einfach.

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