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Motorjesus im Interview (April 2012)

„Wheels of Arschtritt-Rock’n’Roll aus Mönchengladbach“

Gitarrist Guido

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The-Pit.de: Wenn du dir die ganzen Highlights von 2011 ansiehst, was würde da noch ein bisschen eher hervorragen, wo du für dich sagen würdest: Das zu toppen, würde richtig schwer sein.

Chris: Auf jeden Fall das Summer Breeze, das wird erst einmal schwierig, das zu toppen. Das ist so eine Sache, von der man als Band auch immer schon mal geträumt hat, einmal auf so einem richtig großen Festival zu spielen wie Wacken und Co., und Summer Breeze kommt ja schon verdammt nahe dran. Das Summer Breeze war für uns und auch für mich ganz persönlich ein großes Ding. Es ist aber schwierig zu sagen, denn eigentlich war das ganze Jahr 2011 ein Megaknaller, es war zwar teilweise richtig anstrengend, weil wir auch alle berufstätig sind und wir alle Job, Familie und Musik in Einklang bringen müssen, was nicht immer sehr einfach war. Wenn du das ganze Wochenende durchgeballert hast und du nach Hause kommst, dann wartet trotzdem deine Tochter noch auf dich, da muss man dann mal scheuen, wie man das kräftemäßig alles haushaltet, aber trotzdem muss man sagen, dass das ganze Jahr einfach großartig war.

The-Pit.de: Das dürfte auch für euch die große Herausforderung sein. Ihr seid immer mehr live unterwegs gewesen, ihr seid immer mehr in die Band eingebunden – wie gehen die Familien damit um, vor allem, wenn immer mehr willige Frauen vor der Bühne stehen?

Chris: Da sind wir alle privat in festen Händen, da gibt es keine Probleme. Unsere Frauen sind in die ganze Geschichte mit reingewachsen, von daher gibt es keine Probleme.

The-Pit.de: Die aktuelle „Wheels Of Purgatory“-Scheibe ist jetzt etwas über ein Jahr alt, ich gehe mal davon aus, dass ihr fleißig an neuen Songs schreibt. Wie ist da der Stand?

Chris: Wir sind momentan fleißig im Proberaum, wir haben zur Zeit auch wenig Konzerte, weil wir auch gesagt haben, dass die Priorität erst einmal auf dem Album liegt. Wir sind eine Band, die sich ganz klassisch im Proberaum verkrümeln muss, wir proben halt noch richtig mit fünf Leuten, schmeißen uns gegenseitig die Ideen um die Ohren und gucken, was wir daraus zusammengebaut bekommen, wir müssen uns also klassisch richtig von der Bildfläche verpissen, um eine vernünftiges Album auf die Beine zu stellen. Bis jetzt läuft die Sache ganz rund, wir haben auch schon ein paar Rocker geschrieben, eine Ballade in Angriff genommen. Wir planen, irgendwann im Frühjahr ins Studio zu gehen, aber den genauen Monat kann ich jetzt noch nicht sagen, sonst klappt es irgendwie doch nicht und wir hätten uns im Vorfeld festgelegt. Wir müssen erst das Album fertig schreiben und erst wenn alle Texte und Soli stehen, dann gehen wir ins Studio. Wir kommen aber gut voran.

The-Pit.de: Ich höre daraus, dass ihr erst ins Studio geht, wenn alles steht, um nicht noch wochenlang Ideen im Studio auszufeilen.

Chris: Ja schon. Manchmal wird noch ein bisschen gefeilt, wir hatten auch schon Songs, bei denen noch ein Solo fehlte oder ein paar Gesänge nicht saßen, die haben wir dann dort fertig gemacht, aber riesig rumfeilen können wir dort auch nicht mehr, weil es von der Zeit her begrenzt ist. Slipknot können es sich vielleicht leisten, sich monatelang ins Studio einzusperren und das komplette Album dort zu schreiben. Wenn du Geld hast, kannst du alles machen, aber wir haben da unsere kategorischen zwei bis drei Wochen, die wir dann versuchen einzuhalten, was auch meistens klappt.

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