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Motorjesus im Interview (April 2012)

„Wheels of Arschtritt-Rock’n’Roll aus Mönchengladbach“

Bassist Roman

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The-Pit.de: Eine Aktion, worüber andere noch lange sprechen werden, ist eure Brötchen-Aktion auf dem Summer Breeze Open Air. Erzähl doch mal davon.

Chris: Das war eigentlich nicht so ein Riesen Ding, für mich jedenfalls, ich habe mir gar nicht so viele Gedanken darüber gemacht. Wir haben auf dem Summer Breeze schon morgens um elf Uhr gespielt und man hatte uns gesagt, wir mögen doch bitte zeitig hinten an der Bühne sein, um eingewiesen zu werden und Soundcheck zu machen. Wir sollten um neun Uhr da sein, ich hatte mir für acht Uhr den Wecker gestellt, ich war aber schon um vier Uhr wach und konnte nicht mehr pennen. Ich lag im Zelt und dachte nur immer „Scheiße, gleich Auftritt“. Spontan bin ich zur Bühne gelaufen und kam da am Brötchenwagen vorbei, hab dann einfach ein paar Brötchen geholt, hatte sie auf die Bühne gestellt, ein paar Kannen Bier dazu, und dann habe ich das Ganze einfach in die Menge gepfeffert. Ich hoffe, das Dingen hat keiner vor den Kopf bekommen bezüglich der Bierdosen, die da flogen, es war einfach eine Spaßaktion, auch einfach eine nette Geste und Spaß in den Backen. Bei Motorjesus-Konzerten soll man einfach Spaß haben, eine gute Zeit. Das war aber nichts Kalkuliertes, halt nur eine spontane Aktion.

The-Pit.de: Du hattest vorhin schon Hatesphere ins Spiel gebracht. Den Jungs seid ihr ja auch schon auf dem Dong Open Air begegnet, wo ihr selbst einmal mehr unglaublich gut angekommen seid, da hatten die Headliner Schwierigkeiten mitzuhalten. Wie siehst du das?

Chris: Das kann ich jetzt überhaupt nicht beurteilen. Ich habe Iced Earth gesehen und da war schon mehr los als bei uns. Das Dong ist aber auch so eine NRW-Metal-Instanz. Wir haben da jetzt zum zweiten Mal gespielt, ich bin aber auch selber als Gast eigentlich jedes Jahr da, schon seit 2003. Ich zelte da mit meinen Freunden, trinke mir dort einen, ich bin also selber totaler Fan von dem Festival an sich, eine schöne familiäre Atmosphäre, die Leute von der Orga sind alle super nett, die Fans sind immer alle friedlich und cool drauf, du triffst überall Leute, die du kennst, da freut man sich auch immer auf das Dong. Das muss ich noch mal ganz speziell sagen: Das Dong ist immer ein Highlight des Jahres gewesen, wir waren froh, dass wir da nochmals gezockt haben, es war aber auch geil.

The-Pit.de: Als letztes Festival will ich dann noch auf das Börsencrash Festival kommen, wo man ebenfalls deutlich merkt, welches Standing ihr hier so habt. Speziell hier konnten nur Gun Barrel mithalten. Wie siehst du das?

Chris: Ähnlich wie beim Dong haben wir schon das zweite Mal auf dem Börsencrash gespielt. Auch dort bin ich jedes Mal da, wenn ich kann, ich mag auch selber so klassischen Metal und genau das bekommst du ja beim Börsencrash, die machen viel Power und US-Metal, eher die traditionellere Schiene, die halten einfach die Fahne des guten alten Heavy Metals hoch, weil viele andere Festivals auch Metalcore und so im Programm haben. Auch wie das organisiert ist und wie die Jungs das machen, ist schon klasse, wir kennen die Leute von The Mystery auch persönlich. Teilweise sind sie Fans von uns, wir Fans von denen, das ist dann auch schon so ein familiäres Ding. Ein Jahr zuvor haben wir dort mit The New Black gespielt, die auch Kumpels von uns sind, da freut man sich einfach, wenn man mit solchen Bands zusammen spielen darf. Es hat einfach super Spaß gemacht. Klar, Gun Barrel haben Arsch getreten ohne Ende mit dem neuen Sänger, da habe ich mich auch tierisch drauf gefreut, die zu sehen. Das Festival war für mich auch eines der großen Highlights in 2011.

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