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Morgoth im Interview (April 2012)

Mehr Shows, neue DVD – und was ist mit neuen Songs? Kommt, oder nicht?

Interviewpartner Marc live auf dem Rock Hard Festival 2011

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Schnell mal in einer der kurzen Umbaupausen beim Winternachtstraumfestival in Arnsberg, so gestaltete sich das kleine Frage- und Antwortspiel mit Morgoth, einer Band, die bis heute noch Legionen an Nachwuchsbands inspiriert und auch immer noch begeistert. Ein gut aufgelegter Frontmann Marc plauderte im Backstage-Bereich munter aus dem Nähkästchen.

The-Pit.de: Hi Marc, die Morgoth-Reunion war ja erst für eine Festivalsaison angesetzt und jetzt geht ihr ins zweite Jahr. Wann zeichnete sich das Weitermachen ab?

Marc: Die Entscheidung kam eigentlich relativ schnell, eigentlich schon im Sommer, nachdem wir gemerkt haben, dass es wieder wahnsinnig Spaß macht, auf der Bühne zu stehen und die Songs mit den neuen Leuten zu spielen. Es war dann im Sommer schon klar, dass wir eigentlich Bock haben, weiterhin Shows auch in 2012 zu spielen.

The-Pit.de: Letztes Jahr hattet ihr ja gleich schon große Highlights am Start, z.B. das Wacken Open Air oder im Pott das Rock Hard Festival als Referenz. Dieses Jahr spielt ihr eher kleinere Festivals. Ist das nicht wie ein Abstieg?

Marc: Als Abstieg sehe ich das überhaupt nicht. Hier beim Winternachtstraum ist das ja im Prinzip unsere Heimat, wir kommen ja aus Meschede, das nur fünf Kilometer entfernt ist und insofern war das natürlich auch eine coole Sache, hier zu spielen. Wir freuen uns auch darauf, die Schützenhalle kennt man noch aus Jugendtagen mit dem typischen Ambiente, die Schützenfestatmosphäre mit dem Speisesaal ist natürlich ungewohnt, aber wir spielen, wo man uns möchte. Der Seeb von Orden Ogan hatte halt angefragt und für uns war das sofort klar, im Sauerland mal wieder zu spielen. Wir haben seit 22 Jahren nicht mehr im Sauerland gespielt und ich bin mal gespannt, wie es wird.

The-Pit.de: Ist das Heimspiel dann auch etwas anderes für euch, geht ihr ein bisschen anders an die Show heran oder habt ihr schon wieder genügend Routine entwickelt?

Marc: Ich glaube schon, dass eine gewisse Routine reingekommen ist, allein schon dadurch, dass wir in dieser Formation schon mehrere Shows gespielt haben. Letztes Jahr was es natürlich noch für alle neu, 15 Jahre sind natürlich eine lange Pause, im Prinzip war es dann schon wie ein Neuanfang. Wir haben uns jetzt gut aufeinander eingespielt und ich denke, dass wir mit den beiden neuen Musikern in der Band auch einen guten Griff gemacht haben, weil wir menschlich und musikalisch super harmonieren. Sauerland ist natürlich ein Heimspiel für uns und keine Ahnung, ich weiß ja nicht, wie das Publikum reagiert. Das Publikum, was vor 22 Jahren auf unserem Konzert in Meschede war, wird mit Sicherheit heute nicht hier sein, ich habe keine Ahnung, was uns hier erwartet, ich hoffe aber, dass uns die Leute auch nach 22 Jahren noch positiv empfangen werden.

The-Pit.de: Mich hat letztes Jahr auf dem Rock Hard Festival am meisten überrascht, dass ihr wie aus dem Stehgreif die jüngeren Bands einfach an die Wand spielt. Denkst du, dass eure Songs einfach den Test der Zeit bestanden haben oder profitiert ihr gerade von der aufkeimenden Retro-Welle?

Marc: Ich weiß gar nicht, ob wir andere Bands an die Wand gespielt haben, das müssen halt andere beurteilen. Wir haben nur unser Bestes gegeben und machen das immer. Wenn wir auf die Bühne gehen, dann wollen wir auch seine super Show machen. Wir hätten das alles auch nicht machen wollen/sollen, wenn wir nicht den Anspruch hätten, auf die Bühne zu gehen und immer 110% zu geben. Wir sind halt so wie wir sind, wir sind gut vorbereitet und proben vor den Shows auch vernünftig. Klar, man erwischt auch mal einen schlechteren Tag oder hat auch mal keinen guten Monitor-Sound, was dann auch schon ein Auslöser sein kann, mal keine gute Show zu spielen, aber grundsätzlich wollen wir auch immer das Beste geben. Die Show runterreißen und kein Bock haben, das gibt es nicht. Es gibt ja immer die Vorwürfe, man würde es wegen des Geldes machen, aber Death Metal ist jetzt keine Gelddruckmaschine. Wir machen das in erster Linie, weil wir Bock drauf haben und es Spaß macht, und ich denke, dass man das auch an den Shows sieht, weil es uns einfach Spaß macht, auf der Bühne zu stehen und die alten Songs zu spielen. Ich denke auch, dass wir vom Material her schon einen guten Backkatalog haben und es fällt dann einem auch nach 20 Jahren auf, dass die Songs tatsächlich auch heute noch zünden und die Leute das einfach gut finden.

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