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Moonsorrow im Interview (Januar 2009)

"Die meisten Metalbands heutzutage sind langweilig"

Moonsorrow haben wieder ein halbstündiges Lied am Start

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Die Finnen sind zweifellos eine der epischsten Bands dieses Planeten, was sie nach dem mit zwei überlangen Tracks ausgestatteten "Hävitetty" von 2007 und mit der EP "Tulimyrsky", die im Mai letzten Jahres erschien, noch einmal unterstrichen. Die Scheibe ist mit 68 Minuten eine der längsten EPs in der Metalgeschichte. Sänger und Bassist Ville Sorvali nahm sich für uns die Zeit, ein paar Fragen zu "Tulimyrsky" und den weiteren Plänen der Band zu beantworten.

 

The-Pit.de: Hallo, hier ist David von The-Pit.de. Danke, dass du dir die Zeit nimmst, ein paar Fragen zu beantworten. Wie geht’s denn so?

Ville: Es ist ein langweiliger Tag im Büro und das Wetter draußen ist trostlos. Aber sonst ist alles cool, das Jahr hat echt super begonnen.

The-Pit.de: Mein Eindruck ist, dass ihr auf „Tulimyrsky“ die perfekte Balance zwischen der Härte früher Alben und der beeindruckenden Epik auf „Hävitetty“ geschaffen habt. Wo siehst du denn die Unterschiede zwischen dem Song „Tulimyrsky“ und den beiden Tracks auf „Hävitetty“?

Ville: Also, ich finde nicht, dass „Tulimyrsky“ so richtig zu irgendetwas passt, das wir bisher gemacht haben – deswegen ist es ja auch auf einer eigenen EP und nicht auf irgendeinem Album. In gewisser Weise haben wir den Schreibstil, den wir auf „Hävitetty“ hatten, fortgeführt, aber wir haben es ebenso hinbekommen, etliche Elemente unseres früheren Schaffens zu integrieren, wie auch Elemente, die wir bisher noch gar nicht verwendet haben. Es war aufregend und erfrischend, mit dieser Art von Geschichten erzählender Songstruktur zu experimentieren und in bestimmte Extreme zu lenken, beispielsweise mit der Hinzunahme von gesprochenen Passagen während der Story.

The-Pit.de: Wie sieht denn das lyrische Konzept von „Tulimyrsky“ aus?

Ville: Es ist die Weiterführung unseres zweiten Albums „Voimasta Ja Kunniasta“. Auf diesem Album wurde das Dorf des Protagonisten zerstört, da sein Bruder ihn an die Einwohner eines anderen Dorfes auf der anderen Seite des Meeres verriet. Auf „Tulimyrsky“ bereiten sich die Leute des zerstörten Dorfes auf einen Rachefeldzug vor. Ihr Ziel ist es, den Verräter zu finden, aber da er tot ist (er starb auf „Voimasta Ja Kunniasta“), endet es damit, dass sie das andere Dorf einfach zerstören und alle Reichtümer einheimsen, die sie finden.

The-Pit.de: Wieso habt ihr euch dazu entschieden, „Taistelu Pohjalasta“ und „Hvergelmir“ neu aufzunehmen?

Ville: Wir wollten so viel Material wie möglich auf die EP packen und da kamen wir auf die Idee, einige unserer Demotracks neu aufzunehmen. Wir haben eine Menge Anfragen bekommen, ob wir nicht unsere Demos wiederveröffentlichen könnten, aber da wir sie als Raritäten erhalten wollten (für die Fans, die sie damals gekauft haben), haben wir uns für zwei der Stücke entschieden, die wir am meisten mochten, und sie für die EP neu aufgenommen.

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