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Misery Speaks im Interview (April 2009)

"Wie eine Klassenfahrt mit lauter Schülern - und Alkohol."

Martin, Florian, Janosch, Stefan, Przemek (l.n.r.)<div align="right">Foto: Axel Jusseit</div>

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Ende April erscheint das neue Full Length-Album „Disciples Of Doom“ der Melodic Death Metal-Formation Misery Speaks. Neben dem Wechsel des Sängers gab es einige weitere interessante Themen, über die man sprechen konnte – man traf sich also in der gemeinsamen Heimatstadt Münster, wo Gitarrist Florian Rede und Antwort stand.

 

The-Pit.de: Hey Flo, schön dass du dir die Zeit nimmst, einige Fragen zu klären.

Florian: Hey auch, ja das ist doch selbstverständlich - dann leg mal gleich los, ich bin auch schon sehr gespannt.

 

The-Pit.de: Also denn: Fangen wir ganz herkömmlich mit einer Frage zum Namen an: Euer Bandname ist „Misery Speaks“ – in welcher Art und Weise und worüber spricht denn das Elend in eurer Interpretation?

Florian: Der Name kam eigentlich, damals als wir die Band gegründet haben, von unserm alten Gitarristen, der die Band 2001 verlassen hat. Es war ein Song, der so hieß, „Misery Speaks“, und das klang eigentlich ganz cool, also dachten wir uns lediglich: „Nennen wir uns so.“ Eine ganz spezielle Bedeutung gibt es da eigentlich nicht, ne.

 

The-Pit.de: Ihr seid dieses Mal für die Aufnahmen nicht wie zuvor ins Rape Of Harmony-Studio gefahren, sondern habt euer Album in Schweden mit Jonas Kjellgren in den Black Lounge Studios aufgenommen. Warum dort? Warum nicht wieder mit Dan Swanö? Was war anders?

Florian: Wir waren vorher immer im Rape Of Harmonies-Studio, das war an sich auch super dort. Es gibt also keine Beschwerden, dass hat da immer Spaß gemacht - aber der Grund für den Wechsel war, dass wir mal einen anderen Sound haben wollten, mal gucken wie es woanders ist, einfach eine „kleine“ Veränderung. Schweden ist natürlich extrem. Aber es war spaßig und eine supertolle Erfahrung, hat sich wirklich gelohnt. Ich war selbst vorher noch nie in Schweden und es war echt schön da.

 

The-Pit.de: Allerdings, das sieht man ja auch an den Studio-Clips von euch.

Florian: Ja, das war der Oberhammer dort. Man kann nicht einmal sagen, dass das eine Ortschaft war. Es waren insgesamt vielleicht sieben Häuser und der See hinter dem Studio, auf dem man spazieren konnte, war eingefroren. Es war absolut nichts los und wir konnten uns daher ausschließlich aufs Aufnehmen konzentrieren.

 

The-Pit.de: War der Druck groß, das Album „Catalogue Of Carnage“ noch zu übertreffen?

Florian: Wir haben uns selbst eigentlich gar nicht so den Druck gemacht. Wir haben einfach angefangen, Songs zu schreiben und haben dann auch die ersten, die wir geschrieben hatten, wieder weggeschmissen. Die haben wir auch gar nicht erst aufgenommen, weil die uns nicht stark genug waren. Wir haben dann mal geguckt, was so passiert. Von Anfang an klar war, dass wir ein breiteres Spektrum bieten wollten, also nicht immer nur schnell und nicht nur aufs Maul, sondern auch ein paar andere, neue Elemente mit reinbringen. Ich glaube, wir haben dann auch die komplette Platte sogar innerhalb von vier Monaten geschrieben. Das ist dann am Schluss auch echt stressig geworden, weil wir schon das Studio gebucht hatten und der Veröffentlichungs-Termin vom Label aus auch schon stand. Wir mussten uns echt noch ziemlich beeilen, aber ja, es hat dann im Endeffekt doch gut geklappt.

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