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Melechesh im Interview (September 2010)

Die Globetrotter sind bald auch in Deutschland live zu bestaunen

"The Epigenesis" konnte bei uns sagenhafte neun Punkte einheimsen

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Die Black Metal-Combo Melechesh aus Jerusalem mausert sich dieser Tage zum ganz großen Wurf im Extreme Metal-Bereich. Ihr aktuelles Album „The Epigenesis“ schrammte bei uns mit neun Punkten nur knapp am Highscore vorbei und das aus gutem Grund, denn die Mischung aus traditionellen Instrumenten und modernem Black Metal macht sich im Gehörgang ziemlich gut und bleibt im Gedächtnis kleben wie ein Kaugummi. Gitarrist Moloch gab uns Aufschluss über die Entstehung eines typischen Melechesh-Songs, die verwendenten, für unsere westlichen Ohren exotisch anmutenden Instrumente, und erste Tourpläne für Deutschland.

 

The-Pit.de: Hey, willkommen zum Interview! Als erstes muss ich dir zu diesem großartigen Album gratulieren – wie geht es dir?

Moloch: Vielen Dank für die netten Worte. Mir geht es ziemlich gut im Moment.

 

The-Pit.de: Wie waren die Pressestimmen für „The Epigenesis“ denn bisher?

Moloch: Die Reaktionen waren allesamt ziemlich gut, das Album ist bereits „Album des Monats“ in vielen Magazinen (Mindview, Legacy, Spark,…) und wir haben in Heften wie Rock Tribune und Zero Tolerance auch schon Titelstories; ich könnte kaum glücklicher sein.

 

The-Pit.de: Erzähl doch mal, wie und wann ihr euch als Band zusammengefunden habt.

Moloch: Ashmedi hat die Band 1993 in Jerusalem gegründet und ich bin kurz darauf dazugestoßen. Die Grundidee war es, Bathory-mäßigen Black Metal mit orientalischen Drumsbeats zu erschaffen: Die Idee war ziemlich simpel, aber wer hätte gedacht, dass sie uns auf eine solch lange Reise schickt!

 

The-Pit.de: Wer hatte die Idee zu dem Bandnamen?

Moloch: Ashmedi kam damit an, zusammen mit dem allerersten Sänger der Band, der es niemals auch nur zu einer einzigen Probe geschafft hat! Wir wollten ein Wort kreiern, in das irgendwie unsere Okkultismus-Besessenheit und die mystischen Traditionen der Kaballah mit einfließen sollten, außerdem die symbolische Bedeutung des Feuers und all so was… schließlich kam dabei „Melechesh“ heraus, „König des Feuers“.

 

The-Pit.de: Ihr kommt ja aus Jerusalem, aber jedes einzelne Bandmitglied hat das Land in den letzten Jahren verlassen. Wie kam es, dass ihr hauptsächlich die Niederlande als neue Heimat gewählt habt?

Moloch: Also, ich bin nach Frankreich gegangen, genauer gesagt nach Nordfrankreich, um nah genug an Holland zu sein. Ashmedi ging nach Holland, weil ihm unser damaligen Bassist sagte, es sei schön dort, und da er sowieso Jerusalem verlassen wollte, hat es ihn letztlich dorthin verschlagen. Wir wollten irgendwohin, wo wir unser musikalisches Leben, aber auch unsere Bildung, Arbeit und all das weiter verfolgen konnten, und das haben wir tatsächlich geschafft.

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