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Mekong Delta im Interview (Mai 2012)

Klassisch und expressionistisch - von total daneben bis unfassbar

Interview-Partner Martin LeMar live in Lünen

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Natürlich sind Mekong Delta nicht unbedingt die Band der Stunde, bedienen sie doch mit ihrer Version von harter Musik einen eher übersichtlichen Fankreis. Und gerade deswegen ist es uns von The-Pit.de ein Anliegen, solche Bands doch einer größeren Leserschaft vorzustellen, sind es doch gerade Veröffentlichungen wie „Intersections“, die richtig Spaß machen. Überrascht war die Band nur, dass die Fragen eher an Frontmann Martin LeMar gehen anstatt an den sonst immer gefragten Bandkopf Ralf Hubert.

The-Pit.de: Hast du denn schon Interviews für Mekong Delta gegeben oder ist das eher selten?

Martin: Das ist selten der Fall, aber habe ich auch schon gemacht. Das kommt immer darauf an, welchen Bezug ein Magazin hat. Ralf war etwas überrascht, weil normalerweise er immer gefragt wird, weil die Leute immer so viele Sachen über die Kompositionen wissen wollen und da ist natürlich Ralf der richtige Ansprechpartner.

The-Pit.de: Lass uns erst einen kleinen Schwenker in die jüngere Vergangenheit machen. Du selbst bist jetzt seit 2008 bei Mekong Delta. Wie hast du zur Band oder wie hat die Band zu dir gefunden?

Martin: Das Lustige ist halt, dass ich früher mit dem Alex Landenburg schon sehr viel Musik gemacht hatte. Fast in allen Bands bis auf meine allererste war der Alex auch der Schlagzeuger, und als der Leo damals bei Mekong Delta ausgestiegen ist, da hatte der Alex direkt mich gefragt, ob ich da Bock drauf hätte. Meine erste Reaktion, als ich mir ein paar Sachen von Mekong Delta angehört hatte, war eher ein „ich weiß nicht, das ist so stressig“. Als ich dann aber die ersten Sachen testweise für Mekong Delta aufgenommen habe, da habe ich echt gemerkt, dass es voll Laune macht. Das war auch das Ausschlaggebende, dass es wahnsinnig Spaß gemacht hat.

The-Pit.de: Mit dem Alex arbeitest du ja auch schon seit Angels Cry zusammen. Ich selbst auch ein Demo-Tape dieser Truppe.

Martin: Es kommt darauf an, welches Demo-Tape du hast. Als Angels Cry Anfang der Neunziger mit meiner damaligen Band Cherokee ein Konzert hatten, da war ich ja noch gar nicht bei Angels Cry, und erst, als sie einen Besetzungswechsel hatten und sich in Broken Grace unbenannten, da bin ich erst eingestiegen. Früher hatte dort auch Christoph Brill bei ihnen gesungen, aber leider ist er sehr früh verstorben (7. Juni 2010; Anmerkung der Redaktion). Dann hatten sie noch einen anderen Sänger ausprobiert, 2000 bin ich dann eingestiegen. Zwischendrin hat sich dann immer wieder das Besetzungsrädchen gedreht, dann war wieder der Ursprungsgitarrist wieder dabei, dann hatten wir uns auch wieder Angels Cry genannt, zwischendurch hatte das dann aber auch immer wieder andere Namen.

The-Pit.de: Jetzt bist du halt seit 2008 bei Mekong Delta dabei. 2010 habe ich euch auf dem Headbangers Open Air gesehen, und dort habt ihr nicht nur mich völligst überzeugt. Erstens hatte ich solch eine intensive Show nicht erwartet und zweitens so auch noch nie mitbekommen. War das auch für dich eines der ersten Highlights?

Martin: Das freut mich. Ja, ich weiß, dass das Headbangers Open Air mir super viel Spaß gemacht hat, allein schon wegen der Atmosphäre in Brande-Hörnerkirchen. Das war wirklich der Hammer. Ich war vorher noch nie da und ich hatte nur immer irgendwie gehört, dass es die größte Gartenparty sei und ich fand das total geil, dass es eigentlich schon fast total groß ist und trotzdem solch eine familiäre Atmosphäre hat. Das hat mir echt gefallen und es war ein Hammer Festival. Was mich allerdings zum ersten Male geflasht hat, war der Auftritt in Moskau. Getoppt wurde das zwar nachher vom Hellfest letztes Jahr, aber der erste richtige Kick mit Mekong Delta war das Dingen in Moskau. Gerade die östlichen Länder waren damals Riesen-Mekong-Fans und es war unglaublich, wie viele Leute nach Moskau gepilgert sind, nur um sich uns anzuhören. Das hat uns schon stark überrascht.

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