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Letzte Instanz im Interview (März 2009)

"Auch die Fans sind schuldig"

Das Cover des aktuellen Albums "Schuldig"

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Im Jahr 2009 wird die Letzte Instanz wieder laut. Über die Brücke zwischen Deutschland und Istanbul, Kinderbücher und die Schuld sprach Sänger Holly mit uns.

 

The-Pit.de: Hallo erst mal und willkommen zum Interview. Wie geht es dir?

Holly: Also mir geht’s hervorragend. Nach acht tagen Dauerregen kommt hier und heute in Istanbul zum ersten Mal die Sonne wieder hervor.

 

The-Pit.de: Ihr hattet ja nun schon vor einiger Zeit 10-jähriges Bandjubiläum. Was für Gefühle weckt das bei dir? Fühlst man sich da alt?

Holly: (lacht) Nein, nicht wirklich, auch die band ist ja noch nicht alt, wenn man sie mit den Rolling Stones vergleicht. Trotzdem habe ich gerade in der Zeit der „Weißen Tour“, als wir mit unseren Liedern, quasi ohne Netz und doppelten Boden oder diversen elektronischen Nebengeräuschen durch Kirchen und Gewandhäuser getourt sind, des öfteren auf die Zeit zurück geschaut. Wie das so war als ich als Sänger in die Band kam, wie unser erstes gemeinsams Konzert war und wie sich alles bis dahin entwickelt hat.

 

The-Pit.de: Gibt es etwas in deiner Zeit bei der Letzten Instanz, das du bereust?

Holly: Nein. Bislang überhaupt nicht. Alles, jedes Projekt, was wir angefasst haben, war sinnvoll und hat Spaß gemacht. Es gibt wirklich nichts, was zu bereuen wäre.

 

The-Pit.de: 2008 stand für euch wie bereits von dir erwähnt im Zeichen der akustischen Instrumente, mit dem neuen Album wird es wohl wieder elektrisch. Waren die „weißen“ Alben ein einmaliges Experiment oder wollt ihr das wiederholen?

Holly: Nun, 2007 war ja unser Jubiläumsjahr, da haben wir uns und den Fans das Unplugged-Album „Das weisse Lied“ zum Geschenk gemacht, darauf folgte dann im Frühjahr 2008 die „weiße Tour“, und darauf folgte dann „Weißgold“, die Live-DVD, „Weiße Reise“, das Live-Album und zu guter Letzt die „Weißen Geschichten“, eine Kurzgeschichtensammlung, geschrieben von Fans der Letzten Instanz. All dies lässt sich gut im „weißen Jahr zusammen fassen. Daraus wird schon ersichtlich, dass es vorerst eine einmalige Sache war, die nur zum Jubiläum der Band erschaffen wurde.

 

The-Pit.de: Ihr lebt ja nun als Band ziemlich weit über Deutschland verteilt, dich, Holly, hat es sogar nach Istanbul verschlagen. Wie läuft denn da das Songwriting ab? Brütet jeder über seinen eigenen Ideen oder trefft ihr euch dafür?

Holly: Dank Internet, DSL und Cubase gibt es für uns die Möglichkeit, über diese Medien unsere Lieder zu gestalten und auszuarrangieren. Nach wie vor hat hierbei Oli die Hauptverantwortung und sozusagen den Job des Masterminds inne, denn alle Idee fließen bei ihm zusammen und werden zu Liedern. Ein Treffen wäre ein zu großer finanzieller Aufwand, also muss eben alles über das gute Internet funktionieren. Wir proben lediglich ein, zwei Tage vor Tourbeginn und spielen unsere Lieder rund oder treffen uns eine Woche vor Studiobeginn, wenn es um die Aufnahme eines neuen Albums geht.

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