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Lavatch im Interview (Juli 2014)

"Ich empfinde Shows zu spielen immer als Privileg..."

Die Kölner punkten mit ihrem dritten Album

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Die Kölner Chaostruppe Lavatch ballerte erst kürzlich mit „Mental Deterioration“ das dritte Full-Length-Album heraus, hinterließ im Core-Teil der Redaktion einen rauchenden Kopf und abgeblätterten Putz, das Scheibchen hat seinen Ehrenplatz im CD-Regal mittlerweile bekommen. Gitarrist Jochen klemmte sich an die Tasten, um über die Herkunft des Bandnamens, die momentane Sängersuche und All-Time-Favorite-Platten zu plaudern.

The-Pit.de: Hey Jochen, vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst! Euer Album „Mental Deterioration“ ist jetzt seit ein paar Monaten draußen, wie sehen die Reaktionen bisher aus?

Jochen: Hallo Katharina. Vielen Dank für das Interview! Bisher sind die Reaktionen überwiegend positiv. Es scheint auch den Leuten zu gefallen, die nicht so eine szenespezifische Musik hören, was uns natürlich sehr freut.

The-Pit.de: Erzähl doch mal bitte, wie ihr als Band zusammengefunden habt, schließlich kennt man euch noch nicht in allen Ecken Deutschlands.

Jochen: Angefangen hat alles so um 2005 bei Jannis Eltern im Keller (in Gummersbach). Nach der Auflösung meiner alten Band Engrave hatte ich nach einer kurzen Weile wieder Lust, Krach zu machen. Der Kontakt kam durch Jannis Schwester und wir waren uns schnell einig, welche Art von Musik wir machen wollten. Nach einigen Jam-Sessions zu dritt kam Robert (jetzt Gitarre) am Bass dazu. Unsere erste Show spielten wir Ende 2005 in Wiel bei Gummersbach. Seit 2008 ist Marco als Sänger bei uns. Nach zwei Wechseln am Bass sind wir seit Ende 2013 mit Andrew (Bass) unterwegs.

The-Pit.de: Ihr habt mittlerweile schon zwei EPs und jetzt das dritte Album draußen, wenn ich richtig informiert bin. Allerdings muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich nur euer neuestes Werk kenne – wie hat sich denn euer Sound im Laufe der Jahre gewandelt?

Jochen: Stimmt. Wir haben insgesamt nun zwei EPs (eine Online-EP) und drei Alben („Polygraph“, „Mammoth Of Cold Souls“, „Mental Deterioration“) veröffentlicht. Ich denke, unser jetziger Sound ist geradliniger, rockiger, punkiger und nicht mehr verkopft als zu "Polygraph"- oder "Mammoths"-Zeiten. Wir machen unsere Songs überwiegend aus dem Bauch heraus. Das bedeutet, dass die Songs direkt beim Proben entstehen, was für mich persönlich sehr wichtig ist. Somit kann jeder in der Band seinen eigenen Input dazugeben. Natürlich mit etlichen Diskussionen inklusive, aber das macht halt auch eine Band aus. Klar besteht die Möglichkeit zu Hause am Rechner alle Ideen oder Riffs vorzubereiten und dann den restlichen Bandleuten vor die Füße zu knallen. Jedoch bin ich immer ein Fan davon, dass alle in der Band beim Songwriting teilnehmen und jeder seine Inspirationen mit einfließen lässt. Von daher wird sich sehr wahrscheinlich jede Platte von uns immer anders anhören.

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