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Lacuna Coil im Interview (August 2014)

Der Soundtrack zum Leben

Sie ist ganz zweifellos eine der beliebtesten Personen in der Metalszene, selbst Leute, die mit der Musik ihrer Band nichts anfangen können, mögen sie: Lacuna Coil-Sängerin Cristina Scabbia – und das nicht nur wegen ihres blendenden Aussehens. Vielmehr ist die 42-jährige Italienerin schlichtweg eine ausgezeichnete Sängerin und außerdem bekannt für ihr stets fannahes, freundliches Auftreten und ihre sympathische Art. Auch für The-Pit.de nahm sich die gebürtige Mailänderin Zeit, um unsere Fragen u.a. zum neuen Lacuna-Coil-Album „Broken Crown Halo“, der Zugehörigkeit zur Gothic-Szene und wie man sich in der Rolle als „hottest metal chick“ fühlt, zu beantworten.

The-Pit.de: Hi Cristina, freut mich sehr, dass du die Zeit gefunden hast, ein paar Fragen für unser Magazin zu beantworten.

Cristina: Aber gerne doch. Ich habe zu danken für diese Möglichkeit.

The-Pit.de: Wie war eure Tour in Amerika im Frühjahr? Was ist deiner Meinung nach der Unterschied zwischen dem europäischen und amerikanischen Publikum?

Cristina: Zunächst einmal waren es vier aufregende Monate voller Spaß, aber auch harter Arbeit, und es ist toll, unsere loyale Basis an US-amerikanischen Fans wiederzutreffen. Die Shows dort sind immer großartig, selbst die, die recht kurzfristig anberaumt wurden, waren ziemlich gut besucht. Zwischen amerikanischen und europäischen Fans zu unterscheiden ist schwierig, denn die Leute sind nun einmal überall unterschiedlich und jede Reaktion ist anders. Möglicherweise gibt es in den USA weniger diese Barrieren zwischen Metalgenres, sodass es nicht so viele Klassifikationen und Bezeichnungen gibt. Alles läuft eher unter der großen Rock-/Metalfamilie.

The-Pit.de: Was ist eure Lieblingslocation, was Livekonzerte angeht?

Cristina: In den lateinamerikanischen Städten macht es für gewöhnlich am meisten Spaß, denn das Publikum ist immer total am Durchdrehen und voller Energie. Die verrückteste Show, an die ich mich erinnern kann, war mal in Rio. Ich musste tatsächlich aufhören zu singen, weil das Publikum wesentlich lauter als ich gesungen hat!

The-Pit.de: Euer neues Album „Broken Crown Halo“ ist für mich euer bestes seit „Comalies“. Wie würdest die Scheibe in eurer kompletten Diskographie einordnen?

Cristina: Nun, für den Hörer ist das natürlich immer eine Frage des Geschmacks. Manche Leute lieben unsere alten Sachen, andere mehr die neueren. Für mich ist „Broken Crown Halo“ eine Art Mix zwischen unseren Wurzeln mit neuen Einflüssen. Schlussendlich sind die Songwriter ja dieselben geblieben, sodass der Kern bleibt, von Album zu Album.

The-Pit.de: Was habt ihr denn anders gemacht im Vergleich zum Vorgänger?

Cristina: Einiges: Die ganze Idee und der Spirit dahinter, alles was in der Zeit des Songwritings passiert ist. Jedes Album hat seinen Platz in der Zeit und repräsentiert einen gewissen Abschnitt. Das neue ist mehr denn je eine sehr filmische Platte, denn wir lieben es, von Soundtracks und Dokumentationen inspiriert zu werden. Der visuelle Part ist stets sehr wichtig! Sagen wir doch einfach, das Album kann der Soundtrack zu verschiedenen Momenten im Leben eines jeden sein.

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