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Kvelertak im Interview (Juni 2013)

"Hauptsächlich habe ich deshalb angefangen Bass zu spielen, weil ich nicht wusste, wie man Gitarre spielt"

Auf der Bühne gehen Kvelertak stets ab wie Schmidts Katze!

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The-Pit.de: Wo wir gerade bei den Texten sind: Wovon handeln diese eigentlich? Schließlich sind sie allesamt auf Norwegisch und die meisten Leute können sie deswegen nicht verstehen.

Marvin: Nun, Erlend wäre natürlich jetzt der Beste, um die Lyrics zu erklären, aber grob gesagt war norwegische Mythologie die Hauptthematik auf dem ersten Album, während die Themen auf „Meir“ etwas breiter gefächert sind. Es gibt alles Mögliche: „Trepan“ zum Beispiel handelt von diesem Folterinstrument, wo einem ein Loch in den Schädel gebohrt wird, um böse Dämonen entweichen zu lassen; es gibt Songs darüber, dem Leben zu entfliehen, über das Ende der Welt – verschiedene Sachen, sowohl Persönliches als auch Fantastisches, eingebettet in den Kvelertak-Kontext.

The-Pit.de: Habt ihr von Beginn an beschlossen, norwegische Texte zu schreiben?

Marvin: Für Erlend war das von Anfang an eine völlig natürliche Entscheidung. Er fand, wenn er englisch sänge, würde das aufgesetzt wirken, weswegen wir das erste Album mit norwegischen Texten aufnahmen – und danach wäre es irgendwie falsch gewesen anzufangen, plötzlich auf Englisch zu singen. Es ist Teil unseres Sounds.

The-Pit.de: Ihr vermischt viele verschiedene Stile. Was sind eure Einflüsse?

Marvin: Wir hören alle sehr viele unterschiedliche Sachen. Ich weiß auch nicht…(denkt nach und nimmt erst mal einen Bissen von seinem Lachsbrot). Alles Mögliche von den Lemonheads über schwedischen Punkrock bis zu Black Metal. Erlend hört relativ viel Black Metal, wobei bei Kvelertak jetzt nicht sooo viel Black Metal zu hören ist, denke ich. Allerdings haben wir natürlich auch Blastbeats und Norwegen ist selbstverständlich bekannt für Black Metal.

The-Pit.de: Hast du bestimmte Favoriten auf der neuen Platte?

Marvin: Hm… Möglicherweise „Trepan“ und „Nekrokosmos“.

The-Pit.de: Ich mag ja „Bruane Brenn“, das ist sehr catchy – von daher war es wohl nur logisch, das als erste Single auszukoppeln.

Marvin: Richtig. Und ich sehe, auf deinem Zettel hast du außerdem „Undertro“ notiert – das ist auf jeden Fall auch einer meiner Faves. Da ist mein Lieblingsriff drin enthalten.

The-Pit.de: Ja, das ist klasse. Es wiederholt sich häufig, gewinnt dadurch aber einen sehr hypnotischen Charakter. – Ihr seid ja bekannt für eure energiegeladenen Liveshows. Ich hab euch letztes Jahr auf dem Rock Hard Festival das erste Mal gesehen und war sehr beeindruckt. Wie schafft ihr das bloß, jeden Abend rauszugehen und so die Sau rauszulassen?

Marvin: Nun, wir haben schon bevor wir auch nur ein Demo aufgenommen hatten realisiert, dass wir eine typische Liveband sind. Vom ersten Gig an war die Energie da – boom! Vidar (Landa – Gitarre; Anm. d. Verf.) und ich hatten zuvor bereits in anderen Bands gespielt, doch bei Kvelertak, auch wenn wir damals noch ein anderes Line-up hatten, dachten wir sofort: Shit! Jeder in dieser Band hat so verdammt viel Energie! Es herrscht einfach so eine Verbindung zwischen uns allen, wenn wir auf der Bühne stehen, weswegen jeder so tierisch abgeht. Aber es liegt natürlich vor allem auch an der Musik, die uns so wahnsinnig viel Energie verleiht.

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