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Kvelertak im Interview (Juni 2013)

"Hauptsächlich habe ich deshalb angefangen Bass zu spielen, weil ich nicht wusste, wie man Gitarre spielt"

Interviewpartner Marvin hier live beim Rock Hard Festival 2012

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Kvelertak sind mit ihrem Mix aus Black-, Thrash-, Punk- und Hardcore-Elementen derzeit eine der aufregendsten neueren Bands der Szene. Der rasante Aufstieg kommt nicht von ungefähr; das selbstbetitelte Debüt von 2010 schlug dank starken Songwritings und origineller Mischung aus oben genannten Stilrichtungen ein wie eine Bombe und der jüngst veröffentlichte Nachfolger „Meir“ steht dem in nichts nach. Vor allem an der Livefront aber wissen die Norweger mit ihren intensiven Shows vollends zu überzeugen und das Publikum mitzureißen, was sie auch auf der aktuellen Tour wieder eindrucksvoll unter Beweis stellen. Im Rahmen des Konzerts in Hamburg traf der zuständige The-Pit.de-Schreiberling mit Bassist Marvin Nygaard zusammen, um ihm einige Informationen rund um die Combo zu entlocken. Etwas übermüdet ist der Tieftöner und gönnt sich während des Gesprächs erst mal sein Frühstück, dementsprechend braucht er etwas, um aufzutauen, ist trotz Schlafsand in den Augen allerdings keineswegs schlecht gelaunt.

The-Pit.de: Hallo Marvin, wie geht’s? Verkatert oder einfach nur müde?

Marvin: Einfach nur müde. (Na ja, wollen wir das mal glauben…; Anm. d. Verf.)

The-Pit.de: Zunächst einmal: Ihr habt gerade euer zweites Album herausgebracht, daher erst mal eine absolute Standardfrage: Inwiefern denkst du, unterscheidet es sich von eurem Debüt? Was habt ihr diesmal anders gemacht?

Marvin: Nun, einiges ist natürlich gleich geblieben, aber es gibt auf jeden Fall auch Unterschiede. „Meir“ ist, denke ich, die natürliche Weiterentwicklung unserer ersten Scheibe. Das Debüt war mehr Punkrock, mehr straight forward, während die neue Platte mehr Classic-Rock-Elemente enthält. Es erscheint irgendwie reifer. Mehr Prog, mehr von allem.

The-Pit.de: Vor allem im Song „Tordenbrak“ hört man am Ende richtig gut die drei Gitarren heraus, finde ich. Wenn man so will, ist dieser zum Beispiel etwas progressiver.

Marvin: Stimmt. Den Song hat übrigens hauptsächlich unser Drummer Kjetil geschrieben, die meisten Stücke werden sonst von unserem Gitarristen BJ (Bjarte Lund Rolland; Anm. d. Verf.) komponiert.

The-Pit.de: Überhaupt mit den drei Gitarren: War das von Anfang so geplant oder hat sich das erst später so entwickelt? In den meisten Bands gibt es ja nicht mehr als zwei.

Marvin: Wir hatten zunächst nur zwei Gitarristen, aber aufgrund dessen, wie die Songs geschrieben sind und da es so viele Harmonien gibt, fanden wir es gut, noch eine dritte Klampfe zu integrieren; mit drei Gitarren kann man halt noch viel mehr machen.

The-Pit.de: So wie bei Iron Maiden oder The Devil's Blood beispielsweise…

Marvin: Ja. Die Hellacopters hatten ebenfalls drei Gitarren.

The-Pit.de: Lass uns mal über das Artwork reden: Beide Alben haben sehr schön gestaltete Cover in Jugendstil-Manier, die von Baroness-Frontmann John Baizley realisiert wurden. Wie kam es zu der Zusammenarbeit?

Marvin: Er schrieb uns eine Mail, nachdem er unser Demo gehört hatte, also noch bevor wir das erste Album aufnahmen, und fragte uns, ob er das Artwork übernehmen könnte. Und wir hatten natürlich schon von Baroness gehört – ich selbst hab so 2008, 2009 das erste Mal bewusst Baroness gehört – und waren völlig überwältigt von diesem tollen Angebot.

The-Pit.de: Gibt es zwischen dem Artwork und der Musik eine Art Verbindung?

Marvin: Ja, ich denke, er hat seine Ideen so umgesetzt, wie er glaubt, dass sie zur Musik passen. Außerdem hat Erlend (Hjelvik, Kvelertak-Sänger; Anm. d. Verf.) ihm einige Songs ins Englische übersetzt und gemailt, damit John eine bessere Vorstellung hatte. Von daher: Ja, es spiegeln sich definitiv Elemente unserer Musik in dem Artwork wider.

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