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Krashkarma im Interview (November 2010)

„Straight To The Blood“ ist wie ein Alkoholdrink – das geht sofort in den Kopf.

Krashkarma live im Kölner Underground, September 2010

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The-Pit.de: Niki hat den Track „Take The Money“ eingesungen. Geht ihr davon aus, dass dieses Lied zur nächsten Tanzclub-Single mutiert?

Niki: Das wäre natürlich großartig, warum nicht?

Ralf: Das wird auf jeden Fall eine unserer nächsten Singles werden

The-Pit.de: Auf eurer Myspace-Seite gebt ihr Einflüsse von z.B.Helmet, Abba und auch Ministry an - Zitate, die man auch auf eurer Scheibe heraushören kann. Doch wo findet man den Einfluss von Slayer?

Ralf: Slayer ist für mich so ein Ausdruck für Brutalität und Brutalität ist für mich auch ein Ausdruck von Ehrlichkeit und wenn ich den in der Musik finde, dann ist das für mich immer Slayer. Wenn ich mir Musik anhöre, dann glaube ich entweder den Musikern - oder ich glaube ihnen nicht. Und wenn ich nicht glaube, ist das ganz schlecht. Sobald also die Kunst in Frage gestellt wird, ob der Künstler es ernst meint, dann glaube ich dem Künstler nicht mehr. Und Slayer legen wie gesagt so eine Brutalität an den Tag, denen glaube ich. Und das ist für mich so mein Slayer-Einfluss. Dann hab ich auch schon so ein paar Gitarrenriffs und wenn du das live siehst, denkst du immer an Slayer. Es gibt so bestimmte Arrangements, das verbinde ich immer mit Slayer, gewisse Rhythmen, wie die Gitarre angeschlagen wird und das ist definitiv für mich Slayer. Das habe ich als Einfluss.

The-Pit.de: Wenn wir schon bei Vergleichen sind – einige Gesangspassagen bei „Hole In my Soul“ hören sich auch nach B-52 an. Könntet ihr meine Meinung teilen?

Ralf: Ja klar, auf jeden Fall. Ich meine, man kann uns mit allem Möglichen vergleichen. Ich bin auch nur ein Mensch und wir hören uns Musik an und wir verarbeiten alles irgendwo mehr oder weniger unterbewusst. Deswegen könnt ihr uns vergleichen, mit was ihr wollt, da kann ich mit leben.

The-Pit.de: Gehen euch die Vergleiche eigentlich nicht mal auf den Senkel?

Ralf: Nein. Ich finde das manchmal auch gar nicht schlecht. Das kann natürlich auch einem auf den Keks gehen, aber um natürlich kurz Leuten mit Worten näher zu bringen, was einen erwartet, wenn er sich die Platte anhört, dann muss man sich mit Vergleichen auseinandersetzen. Das ist die einfachste Art, um Leuten kurz zu erklären, wo die Musik hingeht. Und dann denken wir auch immer: Oh, mit was kann man uns vergleichen? Das ist immer schwierig. Wenn deswegen jemand ankommt und sagt „Ach, ihr klingt doch so und so“ und ich kann das assoziieren, dann bin ich manchmal dankbar drum. Obwohl B-52 habe ich nicht herausgehört, sondern eher Gwen Stefani.

The-Pit.de: Der Musikmarkt ändert sich ständig, dazu noch die "Billiger ist besser"-Mentalität. Wie wollt ihr mit eurem Debut in diesem Haifischbecken bestehen?

Ralf: Unsere Chance liegt definitiv darin, dass wir eine Hammer Live-Band sind. Da wir irgendwo zwischen Alternative, Punk und Metal stehen, sind die Leute noch eher bereit, eine CD zu kaufen. Im Popbereich sind die Märkte längst eingebrochen. Generell sehen wir das so, dass wir so neugierig machen möchten, wenn sich jemand die CD anhört, dass er die Band unbedingt live sehen will. Und sobald uns Leute live gesehen haben, dann kommen sie auch für die Konzerte wieder. Für uns ist die CD im Prinzip der Angelhaken, den du nach draußen schmeißt, um die Leute auf das Konzert zu ziehen. Und sobald sie auf das Konzert kommen, dann wissen sie, was Sache ist.

The-Pit.de: Auf den Promobildern wird Niki immer sehr sexy abgelichtet. Tragt ihr keine Sorge, auf solch ein Image reduziert zu werden?

Niki: Das hab ich jetzt nicht ganz verstanden.

Ralf: Auf den Bildern bist du immer im Mittelpunkt und man könnte denken: Oh, das ist wieder nur eine Band mit einem sexy Frontgirl.

Niki: Nein, eigentlich nicht, denn für uns ist es genau umgekehrt. Ich bin die Schlagzeugerin und ich singe auch. Er ist der Kopf der Band (sie zeigt dabei auf Ralf) und wir haben versucht, darum keinen Wirbel zu veranstalten, wer denn nun in der Mitte steht oder nicht. Ich stehe auf den Bildern nur ein bisschen mehr mit im Mittelpunkt, um den Kontrast hervorzuheben.

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