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Korpiklaani im Interview (April 2011)

"Opinions are like assholes, everbody has got one"

Korpiklaani-Basser Jarkko stand The-Pit.de Rede und Antwort

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Die Paganfest-Tour macht Anfang März in Hamburg halt. Die Headliner Korpiklaani haben ihr neues Meisterwerk „Ukon Wacka“ in die Läden gebracht, welches in Finnland direkt ausverkauft ist. Das ist Grund genug für The-Pit.de, mit dem Bassisten eine halbe Stunde lang Vieles anzusprechen - von alten Geschichten bis zu aktuellen Entwicklungen ist alles dabei!

The-Pit.de: Moin Jarkko, wie geht es dir?

Jarkko: Okay - wir haben den Tag auf der Reeperbahn verbracht. Nun bin ich etwas müde. Wir waren in den Bars und haben ein bisschen geshoppt.

The-Pit.de: Nach was hast du denn auf der Reeperbahn gesucht?

Jarkko: Ich bin zur Reeperbahn gegangen, weil es dort einen schönen Westernladen gibt, der Lederhosen verkauft.

The-Pit.de: Aha. Die ersten Shows der diesjährigen Paganfest-Tour sind gespielt. Wie sind bisher deine Eindrücke bezüglich des Publikums?

Jarkko: Gestern waren wir in Osnabrück, an einem Montag, und dort waren nicht wirklich viele Leute da. Die letzten beiden Tage waren für unsere Band auch sehr verrückt. Es war schon ein komischer Beginn der Tour. Es ist schon alles sehr, sehr schnell passiert in den letzten Tagen. Man denkt nicht so viel nach und geht einfach in den Tourbus und spielt eine Show nach der anderen.

The-Pit.de: Ihr fangt normalerweise erst um 23 Uhr an zu spielen, die Shows beginnen aber schon um 19 Uhr. Manche Leute können nicht bis Mitternacht bleiben, habt ihr auf der diesjährigen Tour schon vor geleerten Hallen gespielt?

Jarkko: Vor fünf Jahren haben wir das erste Mal außerhalb von Finnland gespielt, auch auf so einer Veranstaltung wie dem Paganfest. Da haben wir mitbekommen, dass, wenn die Leute nach der Häfte der (letzten) Band abhauen, das nicht bedeutet, dass die Band schlecht ist. Sie müssen einfach ihren letzten Zug nach Hause bekommen. Seitdem wir das wissen, versuchen wir, nicht später als 22:30 Uhr mit unserer Show anzufangen. Auf dieser Tour ist es 23 Uhr, etwas zu spät, aber wir haben bisher nicht bemerkt, dass die Leute nach der Hälfte der Show weggehen. Ich würde die Running Order verdrehen, so dass wir als Erstes spielen würden.

The-Pit.de: Ihr seid aber der Headliner des Abends und normalerweise spielt dieser als Letztes.

Jarkko: ja, der Headliner hat die schlimmste Show. Das Publikum ist schon halb eingeschlafen, wenn man auf die Bühne kommt. Nach der Show gibt es in den Duschen kein warmes Wasser, es gibt keine Handtücher, das ganze Essen ist weg und der ganze Wein ist weg – das ist nicht so toll!

The-Pit.de: Ich nehme an, der nicht vorhandene Wein ist das größte Problem?

Jarkko: Ja – glücklicherweise „bunkert“ der Manager meistens für uns etwas Wein.

The-Pit.de: Ihr habt auf dem „70.000 Tons Of Metal“-Festival gespielt. Dieses findet auf einem Kreuzfahrtschiff statt. Wie habt ihr es empfunden, mit den Fans auf einem Schiff „gefangen“ zu sein?

Jarkko: Das ist schon etwas ganz anderes. Die Fans und Bands fanden es, soweit ich es mitbekommen habe, sehr cool, sich zusammen an die Bar zu setzen und einen zu trinken. Ich finde das auch ziemlich cool. Auf dieser Tour (Paganfest, Anm. d. Red.) werden Fans und Bands voneinander getrennt. Man kommt mit dem Bus an und geht in den Backstage-Bereich, geht zur Show auf die Bühne und geht zurück in den Backstage-Bereich. Da ist es auf dem Kreuzfahrtschiff ganz anders, der Backstage-Bereich ist nicht groß genug für alle Bands. Ich hatte befürchtet, dass das Schiff zum größten Teil von betrunkenen Idioten bevölkert sein würde – im Endeffekt war das Kreuzfahrtschiff gefüllt mit betrunkenen Leuten, aber es war wirklich cool. Man konnte sich bei Sonnenschein an den Swimming Pool legen und den Auftritt von Sabaton ansehen.

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