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Knorkator im Interview (November 2011)

"Unsere Scherze sind subtiler geworden"

Beim neuen Knorkator-Album durfte Alfs Sohn gleich zwei Stücke einsingen

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The-Pit.de: Sind eure Familienmitglieder bei euren Auftritten noch dabei oder interessiert sie das inzwischen nicht mehr? Ist Tim Tom beispielsweise auch auf der Bühne?

Alf Ator: Wenn wir jetzt in der Nähe sind, also in Berlin meinetwegen, dann ist er schon dabei. Also er ist nicht auf der Bühne, aber er guckt zu. Die Berlinkonzerte hat er sich bis jetzt selten entgehen lassen. Genauso ist das auch bei Stumpens Tochter und Nickis Tochter ist noch ein bisschen klein. Ich habe inzwischen auch noch eine weitere Tochter, aber die ist erst ca. ein halbes Jahr alt.

The-Pit.de: Oh, herzlichen Glückwunsch!

Alf Ator: Ähm, ja, danke. Aber es ist leider nur ein Mädchen geworden (alles lacht laut).

The-Pit.de: Na dann musst du noch ein bisschen üben, das macht eh mehr Spaß. Müssen eure Frauen denn bei euch als selbstbetitelte Boygroup Angst haben?

Alf Ator: Och nö, bei der Mucke, die wir machen, da ist das Publikum irgendwie anders zusammengesetzt. Da muss man, glaube ich, selbst auch jünger sein und in gewissen Medien stattfinden, damit da so eine gefährliche Situation, in der die Frauen die Hoteltür einrennen, entstehen kann. Bei uns sind das eher solche (überlegt) seltsamen Gestalten, bei denen man froh ist, dass die dann auch wieder weg sind.

The-Pit.de: Die Sanny hat viele eurer Fans fotografiert und ihr habt doch auch so ein schönes Lied über euer Publikum. Haben sich die Fans euren Song zu Herzen genommen, so dass manche zu Hause geblieben sind?

Alf Ator: Na, sagen wir mal, die alten dicken Männer mit Bärten können ja wenig machen. Selbst wenn sie jetzt abnehmen und sich rasieren, sind sie immer noch alte Männer. Die können sich nicht zu jungen Frauen transformieren und sie können jetzt auch nicht nur unseretwegen ihre hässlichen dicken Frauen verlassen und selbst wenn sie das täten, würde uns das auch nichts nützen, weil sie ja vergeben wären. Also bringen sie so peu à peu ihre Töchter, die jetzt reinwachsen, zu den Konzerten mit. Und irgendwann in ein paar Jahren gucken wir mal. Da sind wir so alte, grauhaarige, geile Böcke (großes Gelächter, weil die Redaktion ihn anschaut und selbst an sich herunterschaut). Ja, es fängt schon an. Nein, ich merke aber schon, dass das Publikum mit Zunehmen der Existenz von Knorkator auch immer vermischter wird. Ich sehe da jetzt keine Art von Mensch, die da überwiegt. Da gibt es ganz viele gesetzte ältere Menschen mit Brille und graumeliert. Und andere sind ganz junge Typen, die Teenies oder 20-Jährige sind. Das ist immer ganz seltsam gewesen, vor ein paar Jahren, sagen wir mal fünf bis sechs, da fing das erst an - heute ist das schon normal für mich, weil ich daran gewöhnt bin – da kam ein junger Mann an, schüttelte mir die Hand und sagte: „Ich bin schon Fan von euch, so lange ich denken kann.“ Und da dachte ich mir: Oh Gott, was läuft denn hier, wenn ein erwachsener Mensch dir schon so was sagt? Vielleicht hat er uns dann mit sechs schon gehört, na ja, das könnte hinkommen, wenn er 20 ist oder so.

The-Pit.de: Jetzt seid ihr wieder eine Weile auf Tour gewesen. Da Stumpen und du eine Gesangsausbildung haben, wollte ich wissen, ob ihr vor euren Auftritten noch Stimmübungen macht.

Alf Ator: Das kommt immer drauf an. Ich versuche eigentlich schon, immer so ein bisschen (growlt etwas vor). Ich habe ja eher den tiefen Part und auf der Bühne bin ich ja eher zum Growlen da, also ist bei mir sowieso Hopfen und Malz verloren. Bei Stumpen ist es so, dass er ja sowieso eine Mutation  und bei ihm das alles nicht so normal ist. Er macht wenige Stimmübungen, eher so kleine gezielte. Meistens, wenn er uns auf der Fahrt im Bus zusammenschreit, dann nutzt er das gleich als Stimmübung. Ansonsten kommt er sich wahrscheinlich doof vor, wenn er jetzt hier so (singt eine Tonleiter vor) macht, würde er Gefahr laufen, von uns gehänselt zu werden (alles lacht).

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