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Knorkator im Interview (November 2011)

"Unsere Scherze sind subtiler geworden"

Alf Ator stand Rede und Antwort, hier live in Bochum, Oktober 2011

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Knorkator sind wieder da und machen dort weiter, wo sie aufgehört haben – genau da oder gibt es doch ein paar Neuerungen? Auf jeden Fall gibt es das neue Album „Es werde nicht“ und dazu wird ausführlich getourt. Das ist Grund genug, das The-Pit.de einmal nachhorcht, was sich im Hause der Boygroup getan hat.

The-Pit.de: Hi Alf, ich kenne und verfolge euch seit `97 und jetzt hat es sich endlich einmal angeboten, ein Interview mit euch bzw. mit dir zu führen. Da es recht langweilig ist, wenn immer die gleichen Fragen gestellt werden, hoffe ich, dass ich ein paar gefunden haben, die dir/euch noch nicht gestellt worden sind.

Alf Ator: Ja, das hat Vor- und Nachteile. Der Vorteil von den immer gleichen Fragen ist, dass man irgendwann die ultimative Antwort hat, die man dann immer wieder wiederholen kann. Bei anderen Fragen, die man nur einmal hört, kann es sein, dass man denkt: Ach Scheiße, hätte ich bloß anders geantwortet.

The-Pit.de: Na ja, das kannst du dann noch nachschicken. Ihr seid endlich wieder da! Wie lange wollt ihr bleiben?

Alf Ator: Wir haben jetzt eigentlich nicht vor, uns gleich wieder aufzulösen. Wir haben jetzt zwar im Moment erst nur diese Platte und diese Tour und im nächsten Jahr wissen wir überhaupt noch nicht, was passiert. Das einzige, was wir wissen, ist, dass wir im Sommer so ein paar Festivals im Sommer machen werden, aber für eine neue Scheibe ist noch kein Song da und das heißt aber nicht, dass wir uns dann gleich wieder auflösen, um uns dann wieder für eine neue Scheibe zusammenzufinden. Das mit der Auflösung war ja so, dass wir uns aufgelöst haben, weil wir uns auflösen wollten und nicht, um eine neue Platte zu machen. Wir wissen jetzt, dass wir irgendwann einmal wieder eine neue Platte machen wollen, aber wir wissen noch nicht, wann.

The-Pit.de: Es wurden vor der Auflösung verschiedene Gründe genannt, warum ihr das tut. Einer davon war, dass du nach Asien gehst. Bist du denn dort gewesen?

Alf Ator: (überlegt und lacht dann) 14 Tage.

The-Pit.de: Vermutlich wart ihr dort zu Besuch, da dein Sohn Tim Tom asiatische Wurzeln hat. Habt ihr ihn gezwungen, bei euch „Kinderlied“ und „Arschgesicht“ zu singen oder macht er das gern freiwillig?

Alf Ator: Nein, das war freiwillig. Also er hatte schon früh Interesse dafür und ich habe das mehr oder weniger unterstützt. Als er dann seine erste Gitarre haben wollte – natürlich eine Elektrogitarre, nicht einfach so eine schwule Konzertgitarre - , da war er ungefähr sechs, da war er auch richtig besessen und hat immer geübt und konnte recht schnell irgendwelche Stücke spielen. Später ist er natürlich recht faul geworden und im Moment hat er gar nicht so viel mit Musik zu tun. Das heißt, dass wir das mit den Liedern noch gerade so gut abgepasst haben. Jetzt müssten wir wieder warten, bis er wieder Lust auf Musik kriegt (lacht).

The-Pit.de: Oder die Kinder der anderen könnten noch etwas beitragen.

Alf Ator: Ja, die Kleine von Stumpen reitet im Moment mehr. Also ich glaube, im Moment haben alle wenig mit Musik zu tun.

The-Pit.de: Was hat denn Tim Toms Grundschullehrerin dazu gesagt, dass auch noch „Arschgesicht“ das Thema ist? Oder musstest du da noch nicht antanzen?

Alf Ator: Na ja, man kann ja an Knorkator noch gut vorbeigucken. Also man muss uns nicht registrieren, wir sind ja nicht jeden Tag im Fernsehen oder so. Das heißt, wer sich nicht wirklich dafür interessiert und nach der Platte sucht, der hat auch keinen Grund, die unaufgefordert oder die unwillentlich zu hören. Verdammt hat uns bis jetzt keiner für das Lied und es ist ja auch mit Abstand gesehen – ja, mein Gott, ein paar schnoddrige Begriffe sind drin - , aber unterm Strich ist es eher Knorkator-untypisch politisch korrekt.

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