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Irrbloss im Interview (März 2009)

"Hätten wir in Schweden Bands wie Sodom, Destruction oder Kreator, wäre ich ein glücklicher Mann"
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The-Pit.de: Wie kam es eigentlich zu dem Deal mit twilight? Ein Deal bei einem Label bedeutet ja für eine junge Band einen großen Schritt nach vorne.

Irrbloss: Ich denke, sie wollten uns, um aus uns eine große Band zu machen, denn sie sahen in unserer Musik etwas, das nicht länger im Dunkeln versteckt bleiben soll. Wir hatten auch einige andere Angebote bekommen, z.B. von deutschen Labels wie Det Germanske Folket und Northern Silence, von denen wir aber nichts unterzeichneten. Wir entschlossen uns dazu, erstmal “Bloodline” aufzunehmen, um dann zu schauen, ob dann irgendwelche Labels interessiert wären. Es hätte uns nicht besser treffen können als dass wir einen Deal bei twilight bekommen haben.

 

The-Pit.de: Habt ihr eigentlich nur das eine Ziel verfolgt, einen Deal zu ergattern oder war es eher Zufall, dass ihr einen Vertrag an Land gezogen habt?

Irrbloss: Jede Band will irgendwann gesignt werden. Aber wir hatten nicht das Ziel “Label” vor Augen. Wir taten einfach nur das, was wir am meisten liebten und bekamen das, was wir wollten.

 

The-Pit.de: Hattet ihr schon viele Live-Gigs gespielt, bevor der Kontakt zu den twilight-Leuten zustande kam?

Irrbloss: Nein, wir hatten nicht allzu viele Gigs gespielt und tun dies derzeit noch immer nicht allzu häufig. Es gibt nicht so viele Gigs für unbekannte Bands. Das wird sich für uns aber hoffentlich mit dem Release der “Bloodline” ändern. Wir hatten vorher schon live gespielt, allerdings in anderen Bands und nicht mit Irrbloss.

 

The-Pit.de: Wart ihr denn schon einmal auf irgendwelchen Festivals oder Gigs außerhalb von Schweden? Wacken vielleicht? Falls nicht: Wie seht ihr die schwedische Metal-Szene im Vergleich zu der in Deutschland?

Irrbloss: Ich war schon zweimal in Wacken und mir gefällt´s. In Deutschland ist die Metal-Szene viel größer, denke ich. Es gibt mehr Festivals und große Metal-Labels. Bei euch leben ja auch mehr Menschen, hehe. Falls du die Unterschiede zwischen dem schwedischen und deutschen Metal meintest, kann ich die Frage nicht wirklich beantworten. Das einzige Genre, das ich höre und wovon ich denke, dass es aus Deutschland kommt, wäre Power/Heavy Metal und das ist etwas, was ich in der schwedischen Musik gar nicht höre.

Vettfall: Ich war auch schon zweimal in Wacken und mir gefiel es dort genauso gut wie auf jedem anderen Festival auch. In der deutschen Metal-Szene gibt es viel mehr richtig feinen Thrash Metal als hier in Schweden. Wenn wir hier Bands hätten wie Sodom, Destruction oder Kreator, wäre ich ein glücklicher Mann.

 

The-Pit.de: Woher kommt eure Faszination für tiefe Wälder?

Irrbloss: Ich liebe dunkle Wälder, denn in ihnen herrscht ein mystisches Feeling. Es ist zwar einerseits ruhig dort, aber andererseits gibt es dort viele seltsame Geräusche von den Bäumen und den Tieren, die im Wald leben. Irgendwie wirkt diese Geräuschkulisse beruhigend.

 

The-Pit.de: Was wisst ihr über euer Video zu “As We Lived” zu berichten?

Irrbloss: Das Video wurde mit einer Handkamera während einer Probe aufgenommen. Außerdem haben wir gefilmt, als Rym und ich im Wald von Torslanda waren – da bin ich übrigens aufgewachsen. Wir tranken ein paar Bier und filmten die Stellen, wo ich als Kind immer gespielt habe. Und welch ein Zufall, bekam der Song den Namen „As We Lived“.Ich denke, das Endergebnis kann sich durchaus sehen lassen, obwohl alles nur mit einer Handkamera aufgenommen worden ist. Editiert wurde das Ganze von Tobias Folkesson, der sein Handwerk wirklich versteht.

 

The-Pit.de: Warum habt ihr speziell diesen Song für ein Video ausgewählt und nicht etwa den Titeltrack “Bloodline”?

Irrbloss: Ich habe “As We Lived” deshalb ausgewählt, weil das Stück einfach nicht so lang ist wie “Bloodline”. Es ist nicht so prickelnd, wenn du einen sieben Minuten langen Song hast und den dann editieren musst. Wenn wir aber ein ernster gemeintes Musik-Video in Angriff nehmen werden, dann werden wir eins zu „Bloodline“ machen.

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