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Iron Kobra im Interview (März 2013)

Die „Heavy Metal Generation“ im eigenen Lande

Nach einigen EPs, Demos und auch Livealben haben es die Gelsenkirchener Metaller Iron Kobra geschafft, endlich auch das Debüt umzusetzen, welches nun kurz vor den Feiertagen 2012 auch in Umlauf gebracht wurde. Da die Truppe mit „Dungeon Masters“ nicht nur wieder superbes Material abgeliefert hat, sondern auch live schon mehrmals für Begeisterung in den The-Pit.de-Stuben sorgte, mussten sie einmal mehr vor das Mikrofon gezerrt werden – wobei „zerren“ dann tatsächlich das Treffen ein wenig verfälscht, sitzen wir doch alle gemütlich in Sir Serpents Wohnzimmer bei Kaffee, Tee und Kuchen beisammen. Die Stimmung ist gelöst, ein wenig sehr gelöst…

The-Pit.de: …ihr braucht gar nicht so schreien, das Aufnahmegerät ist empfindlich genug.

Alle zusammen: Test, Test, Test (verbunden mit lautem Gelächter)

Sir Serpent: (lauthals) Warte mal, die erste Frage will ich beantworten.

The-Pit.de: Die erste Frage lautet auch: Seid ihr immer so Arschlöcher?

Don Viper: (alles lacht weiterhin laut) Raus!

Es dauert ein bisschen, bis sich wieder alle Gemüter beruhigt haben und das Gekicher auf Normalmaß herunterreduziert wird.

The-Pit.de: Lasst uns doch gleich einsteigen mit dem immer wieder auftauchenden Kritikpunkt, dass ihr nur wieder nur alte Sachen verwurstet hättet, nur sechs neue Songs, dabei hättet ihr so lange für das Debüt gebraucht. Was entgegnet ihr da?

Lightning Lord Python: Ich finde, wenn man sich andere Bands wie Skullfist oder auch Attic anguckt, da ist es doch das gleiche, dass eben vier Songs oder so von der Demo noch mit drauf sind. Wir haben ja auch nur Songs von der Demo und nicht von der EP verwendet, außer „Heavy Metal Generation“, der muss ja drauf. Uns war halt wichtig, die Demosongs in vernünftiger Albumqualität zu haben und wenn man die Reaktionen global gesehen von ausländischen Fans betrachtet, die sich teilweise freuen, dass Songs von der Demo wie „Valhalla Rock“ oder „Speedbiker“ drauf sind, dann denke ich, dass die Entscheidung durchaus okay war.

Sir Serpent: Man muss auch einfach dazu sagen, dass die Songs sich über die Zeit hinweg auch verändert haben, wir spielen sie nicht mehr so wie auf der Demo, wir singen sie auch nicht mehr so wie auf der Demo. Dementsprechend hat es für uns auch einfach Sinn gemacht, die Songs noch mal neu aufzunehmen. Es klingt im Kontext zum neuen Album vielleicht recht wenig, dass es nur sechs neue Songs sind, aber wenn man sich andere Alben anguckt, die zehn Songs haben und dass wir zwölf draufgepackt haben, dann sind das noch immer sechs Songs, die neu sind, da ist das eigentlich gar nicht so wenig. Es gibt Alben wie z.B. von Rezet, das hat nur acht Songs. Die sind zwar alle komplett neu, aber es sind halt auch nur acht neue Songs. Wir haben dafür ja auch noch eine Single veröffentlicht.

The-Pit.de: Ihr habt euch ja zum ersten Mal fremde Hände für die Produktion ins Boot geholt. Wie war die Zusammenarbeit mit Blumi von Metal Inquisitor?

Sir Serpent: Wir wollten für unser Album gerne den Metal-Inquisitor-Sound, weil wir den ganz gut finden, auch von den letzten Produktionen, die da gelaufen sind. Das ist halt einfach Toxomusic. Da nehmen auch Desaster oder auch Cruel Force auf, alle möglichen Bands haben da schon aufgenommen. Wir wollten einfach noch jemanden dabei haben, der mit einem dritten Ohr dahintersteht, weswegen wir dann auch den Blumi dazugenommen haben. Er hatte schon die ganzen Sachen von Metal Inquisitor vom Sound her gemischt und wir dachten uns: Warum ihn nicht einfach dazunehmen? Er war eine helfende Hand. Man darf aber nicht vergessen, dass Wally Walldorf, dem das Studio ja gehört, der eigentliche Produzent war. Er hat uns echt viel freie Wahl gelassen, was wir so machen wollen. Unser Lord Lightning Python hat als Tontechniker und Produzent mit dran gearbeitet. Wir alle haben eigentlich dran gearbeitet, weil wir auch dachten, je mehr da mitmachen, umso besser wird es dann.

Lightning Lord Python: Genau, man kennt ja auch den Spruch: Viele Köche machen immer geile Sachen (unter tosendem Gelächter übrigens).

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„Weil wir einfach wissen, dass wir als Band nur funktionieren, wenn wir uns nicht verbiegen“